Raphaela Gromes bezaubert mit einer märchenhaft klangmalerischen Winterwelt

Am 6. November erscheint mit „Winter“ das neue Album der Cellistin Raphaela Gromes bei Sony Classical. Gemeinsam mit zahlreichen musikalischen Weggefährten erschafft sie eine märchenhaft-klangmalerische Winterwelt mit neuen Arrangements, Variationen und neu geschaffenen Kompositionen. Zwischen Orchesterklang, Kammermusik und persönlichen Erinnerungen wird „Winter“ zu einer musikalischen Reise durch die stille Magie der dunklen Jahreszeit.

Neben ihrem langjährigen musikalischen Partner Julian Riem, der nicht nur als Pianist, sondern auch als Arrangeur prägend an dem Projekt beteiligt ist, versammelt Raphaela Gromes Künstlerinnen und Künstler, die sie über viele Jahre begleitet haben. Dazu gehören das Goldmund Quartett, das SIGNUM saxophone quartet, die Geigerin Eldbjørg Hemsing sowie die italienische Komponistin und Pianistin Olivia Belli. Für die orchestralen Aufnahmen arbeitete Gromes mit dem The City of Prague Philharmonic Orchestra und dem Dirigenten Gordon Hamilton zusammen, dessen filmaffiner Orchesterklang dem Album eine besonders atmosphärische und cineastische Dimension verleiht.

Für Raphaela Gromes war der Winter lange die Jahreszeit, die sie am liebsten übersprungen hätte. Einzig die besondere Atmosphäre der Weihnachtszeit bildete eine Ausnahme: die Wärme des Familienkreises, gemeinsam gesungene Weihnachtslieder und der Kerzenschein im Kontrast zur winterlichen Dunkelheit. Nicht zuletzt war da noch ein Weihnachtsfest, an dem die vierjährige Raphaela ihr erstes Cello geschenkt bekam. Aus diesen Erinnerungen und der heute empfundenen Faszination für die stille Kraft des Winters entstand die Idee zu ihrem neunen Album. „Winter“ erzählt von Dunkelheit und Licht, von Einkehr und Hoffnung, von Erinnerungen und neuen Begegnungen. Es ist eine Einladung innezuhalten und die besondere Schönheit einer Jahreszeit neu zu entdecken.

„Dieses Album erzählt für mich nicht nur von Winter und Weihnachten. Es erzählt von der Dunkelheit und von dem Licht, das in ihr entsteht. Von Rückzug und neuer Kraft. Von Erinnerungen und von neuen Begegnungen. Von Musik, die Menschen miteinander verbindet“, sagt Raphaela Gromes.

Musikalisch spannt „Winter“ einen weiten Bogen über Jahrhunderte und Stilwelten und verbindet musikalische Traditionen aus ganz Europa und Nordamerika. Doch statt bekannter Repertoirestücke präsentiert „Winter“ ausschließlich neue Bearbeitungen, Variationen und Neukompositionen. Werke von Händel, Bach, Schubert, Strauss, Saint-Saëns, Elgar oder John Rutter erscheinen in völlig neuen Klanggewändern, geschaffen von Julian Riem, Jan-Peter Klöpfel, Max Knoth, Gordon Hamilton und Ben Palmer. Nicht zuletzt spielen auch Werke von Komponistinnen eine wesentliche Rolle auf dem Album. So sind „Song for Snow“ von Florence Price, „Peace I Leave with You“ von Amy Beach, „Julemorgen“ von Fredrikke Egeberg oder „O eterne Deus“ von Hildegard von Bingen in neuen, einmaligen Versionen zu erleben. Einen besonderen thematischen Schwerpunkt bildet das Thema Licht. Exemplarisch dafür steht Olivia Bellis „In Luce Gratiae“, ein Werk über das innere Licht, das gerade in Zeiten der Dunkelheit entsteht und wächst. Ebenso steht das ukrainische Volkslied „Shchedryk“ für Hoffnung und Zusammenhalt. Während eines Aufenthalts in Kyiv zur Weihnachtszeit begegnete Raphaela Gromes dieser Melodie immer wieder und nahm sie als Symbol für Zuversicht und Verbundenheit in das Album auf.

So entsteht mit „Winter“ weit mehr als ein klassisches Weihnachtsalbum. Es ist eine poetische Klangreise durch verschneite Landschaften, stille Nächte und festliche Momente. Ein Album voller Wärme, Trost und Schönheit, das die Zuhörerinnen und Zuhörer durch die dunkle Jahreszeit begleitet und immer wieder daran erinnert, dass das Licht oft genau dort beginnt, wo es am dunkelsten ist.

„Winter“ erscheint am 6. November bei Sony Classical als CD sowie digital in Stereo und dem immersiven Audioformat Dolby Atmos.

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