Marc André veröffentlicht Debütalbum „Mirage“ bei Warner Classics
Der französische Kontrabassist Marc André präsentiert mit Mirage sein Debütalbum bei Warner Classics. Mit einem vielseitigen Programm aus Werken von Antonín Dvořák, Astor Piazzolla, Tomaso Albinoni, Christoph Willibald Gluck, Claude Debussy, Robert Schumann und weiteren Komponisten zeigt der 23-jährige Musiker die klanglichen Möglichkeiten seines Instruments.
Marc André verfolgt dabei ein klares künstlerisches Ziel: den Kontrabass als singendes Soloinstrument erlebbar zu machen. Mit seinem klaren, hellen und warmen Klang präsentiert er das Instrument in einer solistischen Rolle.
„Es ist tatsächlich eine Herausforderung, und das hat wohl einmal mehr mit meiner rebellischen Ader zu tun. Ich habe es schon immer geliebt, mit dem Feuer zu spielen, Konventionen zu brechen und eher meinem Instinkt als der Vernunft zu folgen.“ (Marc André, Booklet Mirage, Warner Classics)
Neben dem Gitarristen Gabriel Bianco wirkt auf dem Album auch Marc Andrés Mutter, die Pianistin Véronique Patricia Teruel, mit. Gemeinsam gestalten sie ein Programm, das von Dvořáks Songs My Mother Taught Me über Debussys Clair de lune und Morricones Cinema Paradiso bis hin zu Piazzollas Histoire du Tango reicht. Die stilistische Vielfalt des Albums erlaubt es Marc André, die zahlreichen Facetten des Kontrabasses zu präsentieren und ein breites Spektrum an Klangfarben zu entfalten.
Bereits große Aufmerksamkeit erfährt der junge Musiker über die sozialen Medien, wo ihm mehr als 327.000 Menschen auf Instagram folgen.
Weitere Einblicke in das Album bietet er in Interviews mit BR-Klassik und Radio3, wo Mirage als „Album der Woche“ vorgestellt wurde.
"Nun ist auf seinem Debüt-Album "Mirage" zu hören, dass der Kontrabassist sehr wohl das Zeug zum Soloinstrument hat. Marc André gestaltet die Töne nuancenreich. Mit weichem, elegantem Bogenstrich und warmem Klang lässt er die langen Melodiebögen schweben. Alles steht im Zeichen des Singens." (Imke Griebsch, Radio3, 27 April 2026)
"Wenn man gegen den Strom schwimmt, ist es nicht einfach – aber genau darin liegt die Schönheit." (Marc André, Interview mit Gino Thanner, BR-Klassik, „Meine Musik“, 2. Mai 2026)