Philippe Jaroussky

  • Dirigent
  • Countertenor

Deutschland

There are countertenors, and then there is Mr. Jaroussky.
(The New York Times)

Der Countertenor Philippe Jaroussky hat sich in seiner über 25-jährigen Karriere als eine der führenden Persönlichkeiten der internationalen Musikszene etabliert und ist Wegbereiter für sein Stimmfach. Davon zeugen viele namhafte Preise und Auszeichnungen wie bei den Victoires de la Musique in Frankreich (Bester Nachwuchskünstler 2004 sowie Künstler des Jahres 2007 und 2010), der Titel Sänger des Jahres als erster Countertenor bei den Echo Klassik Awards in Deutschland (2008 und 2016) sowie die Auszeichnung für die Beste Aufnahme im Jahr 2009 gemeinsam mit L'Arpeggiata.

Philippe Jaroussky hat die große Ehre mit allen großen internationalen Barockorchestern zusammen zu arbeiten mit Auftritten bei den renommiertesten Festivals und in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt.

Sein umfangreiches Repertoire im Bereich der Barockmusik reicht von der raffinierten Ausdruckswelt von Claudio Monteverdi, Giovanni Felice Sances und Luigi Rossi bis zur Virtuosität von Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi. Zugleich ist er ein unermüdlicher Pionier und hat maßgeblich zur (Wieder-)Entdeckung von Komponisten wie Antonio Caldara, Nicola Porpora, Agostino Steffani, Georg Philipp Telemann und Johann Christian Bach beigetragen.

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Immer auf Entdeckungsreise – nicht nur in der Welt der „Kastraten“, sondern auch im Repertoire von Chausson und dem Kunstlied: Zunächst an der Seite des Pianisten Jérôme Ducros und seit Kurzem auch gemeinsam mit dem Gitarristen Thibaut Garcia bestätigt Philippe Jaroussky immer wieder sein feines Gespür für sein Stimmfach.

Seine Leidenschaft für zeitgenössische Musik zeigt sich in mehreren Uraufführungen: So brachte er einen Liederzyklus von Marc-André Dalbavie nach Sonetten von Louise Labbé zur Uraufführung. Im Juni 2024 wirkte er an der Premiere der Oper Mélancolie de la Résistance desselben Komponisten an der Staatsoper Berlin mit. Außerdem sang er die Uraufführung der eigens für ihn geschriebenen Oper Only the Sound Remains von Kaija Saariaho an der Dutch National Opera sowie an der Opéra national de Paris.

In der Saison 2019/2020 feierte Jaroussky sein 20-jähriges Bühnenjubiläum mit mehreren besonderen Ereignissen: einer Wachsfigur im Musée Grévin in Paris, der Veröffentlichung seiner Biografie Seule la musique compte („Nur die Musik zählt“) sowie dem Anthologie-Album Passion Philippe Jaroussky.

Im Juni 2025 feierte Philippe Jaroussky als Sänger, Violinist, Pianist und Dirigent sein 25-jähriges Bühnenjubiläum mit einer großen Gala zusammen mit vielen Weggefährten im ausverkauften Théâtre des Champs‑Élysées. In derselben Saison krönte eine umfangreiche Tournee mit L’Arpeggiata zugleich das 15-jährige Bestehen seiner Zusammenarbeit mit diesem Ensemble.

Ebenfalls hervorzuheben ist die Produktion Hotel Metamorphosis beim Salzburg Festival, in der er als Solist neben Cecilia Bartoli unter der Regie von Barrie Kosky auftrat.

2002 gründete Philippe Jaroussky das Ensemble Ensemble Artaserse, mit dem er heute weltweit auftritt und zahlreiche Alben aufgenommen hat.

Im März 2021 gab Jaroussky sein Debüt als Dirigent mit Artaserse in dem Oratorium Il Primo Omicidio von Alessandro Scarlatti – ein Programm, das unter anderem beim Salzburg Festival und an der Opéra Orchestre National Montpellier Occitanie aufgeführt wurde. Letztere wurde für drei Spielzeiten zur Residenz von Jaroussky und Artaserse.

Diese neue Dirigentenkarriere entwickelte sich rasch weiter, mit zahlreichen Konzerten in Paris, Lyon, Montpellier und Budapest sowie bei den Festivals von Épau und Halle. In der Saison 2021/2022 dirigierte er am Théâtre des Champs‑Élysées und anschließend in Montpellier seine erste Oper im Orchestergraben: Giulio Cesare von Händel. 2023 folgte eine weitere szenische Produktion in Montpellier mit der selten gespielten Oper Orfeo von Antonio Sartorio, die anschließend auf Tournee durch Frankreich ging.

2025 unternimmt er einen weiteren Schritt als Dirigent mit Mitridate, re di Ponto von Wolfgang Amadeus Mozart – zunächst konzertant mit der Cappella Cracoviensis und anschließend szenisch in Montpellier mit dem Orchestre National de Montpellier‑Occitanie.

Auch die Saison 2025/26 spiegelt seine große künstlerische Offenheit wider: Konzerte in Japan mit Thibaut Garcia, eine Tournee mit Artaserse unter seiner Leitung mit Händels Alcina (Paris, Barcelona, Montpellier, Madrid) sowie eine weitere Tournee, bei der er italienische Kantaten singt und dirigiert (Paris, Berlin, Vancouver, Québec, Boston u. a.). Außerdem singt er die Altpartie in Mozarts Requiem und Pergolesis Stabat Mater in Salzburg unter der Leitung von Christina Pluhar. Am Opernhaus Zürich dirigiert er außerdem Händels Aci, Galatea e Polifemo mit dem Ensemble La Scintilla.

In seiner umfangreichen Diskografie verdienen besonders seine Aufnahmen mit Jean‑Christophe Spinosi und dem Ensemble Matheus im Rahmen der berühmten Vivaldi Edition des Labels Naïve Records Beachtung. Seit vielen Jahren ist Jaroussky exklusiver Künstler bei Erato-Warner-Classics und hat dort zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen veröffentlicht, insbesondere mit dem Ensemble Artaserse.

Seit 2017 engagiert sich die Académie Philippe Jaroussky für die Förderung junger Musikerinnen und Musiker aus kulturell benachteiligten Verhältnissen – mit einem originellen, unterstützenden und zugleich anspruchsvollen Ausbildungsprogramm, das heute einen wichtigen Platz in der Musiklandschaft einnimmt.

2019 wurde Philippe Jaroussky von der französischen Regierung zum Offizier des Ordre des Arts et des Lettres ernannt.

Die aktuelle Diskografie und Tourdaten finden Sie unter: www.philippejaroussky.fr

Saison 2026/2027

Bitte verwenden Sie ausschließlich diese von Weigold & Böhm autorisierte Biographie.

Kontakt

News

Konzerte

  • Philippe Jaroussky

    Saarbrücken, 19:00 Uhr

    Orchester:

    Ensemble Artaserse

    Programm:

    Caccini: Dolcissimo sospiro D´India: Piangono al pianger mio (mit Sopran) Frescobaldi: Cosi mi disprezzate Monteverdi: Perché se m’odiavi Cesti: Era la notte Monteverdi: Voglio di vita uscir Rossi: Passacaille del Seigr. Louigi (Manuscrit Bauyn, c. 1660) Cavalli: Negatemi respiri, Lamento des Ciro aus der Oper Il Ciro Bellerofonte: Aita, aita ben mio! Kapsberger: Passacagglia Marini: Hor che l´alba Sartorio: air d´apollo Cupido frà le piante aus der Oper Orfeo Isabella: Sonate Nr. 12 op. 16 Strozzi: Lagrime mie Landi: T´amai gran tempo

    Veranstaltungsort:

    Ludwigskirche Saarbrücken

    Veranstalter:

    https://www.musikfestspiele-saar.de

    • Philippe Jaroussky

  • Philippe Jaroussky

    Freiburg, 20:00 Uhr

    Partner:

    Dorothee Oberlinger, Cecilia Bernardini

    Orchester:

    Freiburger Barockorchester

    Programm:

    Italienisches Fest: Münsterplatzkonzert 2026

    Veranstaltungsort:

    Münsterplatz Freiburg

    Veranstalter:

    https://www.barockorchester.de

    • Philippe Jaroussky

Projekte

  • Philippe Jaroussky (Countertenor) - Ensemble Artaserse

    Il mio Vivaldi

    Programm:

    Antonio Vivaldi:
    Stabat Mater
    Nisi Dominus
    ***
    Opernarien (Auswahl)

    Ansprechpartner:

  • Philippe Jaroussky (Countertenor) - Ensemble Artaserse

    Il mio Vivaldi

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