J. S. Bach - Johannes-Passion
Solisten:
Sopran: Marie Heeschen
Alt: Marie Henriette Reinhold
Tenor (Evangelist+Arien): Jeremy Ovenden
Bass: Daniel Ochoa
Jesusworte: Richard Logiewa Stojanovic
Deutschland und diverse Länder
Leidenschaftliches Musizieren, mutige Interpretationen und ungebrochene Neugier: So
präsentiert sich Concerto Köln seit mehr als 40 Jahren. Fest im Kölner Musikleben verwurzelt
und zugleich auf internationalen Bühnen und bei renommierten Festivals zu Gast, zählt
Concerto Köln seit seiner Gründung 1985 zu den führenden Ensembles der historischen
Aufführungspraxis.
Auch in der Saison 2026/27 ist Concerto Köln unter anderem in der Kölner Philharmonie, der
Elbphilharmonie Hamburg sowie beim Edinburgh International Festival und beim Stockholm
Early Music Festival zu erleben. Im Beethoven-Jubiläumsjahr setzt das Ensemble mit
Programmen in München und Hamburg einen besonderen Schwerpunkt. Weitere Akzente
bilden Bachs Johannes-Passion, Händels Messias und die Reihe „#WeCelebrate“. Zu den
künstlerischen Partner der Saison zählen unter anderem Jeanine De Bique, Julia Lezhneva,
Shunske Sato, Max Volbers und Olga Pashchenko.
Chor St. Michaelis
Jörg Endebrock
Bach: Werke von Johann Sebastian Bach (Motetten, Konzerte, Ouvertüren, Kammermusik)
Hauptkirche St. Michaelis Hamburg
https://www.st-michaelis.de/michel-musik/veranstaltungsreihen
Henning Baum, Olga Pashchenko
Beethoven: Alla ingharese quasi un Capriccio G-Dur op. 129 ´´Die Wut über den verlorenen Groschen Beethoven: Scherzo: Allegro molto aus Sonate für Klavier und Violine Nr. 5 F-Dur op. 24 Frühlingssonate Lucchesi: I. Satz - ca. 6 Minuten aus Sinfonie C-Dur Haydn: Menuetto aus Sinfonie Nr. 49 f-Moll Hob.I: 49 ´´La Passione´´ Haydn: Finale: Presto aus Sinfonie Nr. 49 f-Moll Hob.I: 49 ´´La Passione´´ Beethoven: Allegro con brio aus Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 Pause: PAUSE Mozart: Allegro moderato aus Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201 Bach: II. Andante aus Sonate für Cembalo B-Dur Wq 49/ 4 H. 32 Beethoven: h-Moll Presto aus Bagatellen (6) op. 126 Beethoven: Adagio aus Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 Beethoven: Rondo: Molto allegro aus Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19
Theater & Philharmonie Essen GmbH
J. S. Bach - Johannes-Passion
Solisten:
Sopran: Marie Heeschen
Alt: Marie Henriette Reinhold
Tenor (Evangelist+Arien): Jeremy Ovenden
Bass: Daniel Ochoa
Jesusworte: Richard Logiewa Stojanovic
Weitere Termine auf Anfrage
Werke inspiriert von Beethovens Musikbibliothek. Ein Konzert mit Erzähler.
Programm:
Ludwig van Beethoven - Rondo a capriccio G-Dur op. 129
„Alla ingharese quasi un capriccio – Die Wut über den verlorenen Groschen“ (6‘)
Ludwig van Beethoven - Sonate für Violine und Klavier Nr. 5 F-Dur op. 24 „Frühlingssonate“
III. Scherzo – Allegro molto [nbsp](1‘)
Andrea Lucchesi - Sinfonie C-Dur
I. Satz (6‘)
Joseph Haydn - Sinfonie Nr. 49 f-Moll Hob. I:49 „La Passione“ (7’)
III. Menuett – Trio
IV. Finale
Ludwig van Beethoven - Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19
I. Allegro con brio (15‘)
~
Wolfgang Amadeus Mozart - Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201
I. Allegro moderato (9’)
Carl Philipp Emanuel Bach - Württembergische Sonate Nr 4 in B-Dur, H 32
II. Andante (3‘)
Ludwig van Beethoven - Bagatelle op. 126 Nr. 4 Presto (4‘)
Ludwig van Beethoven - Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 (15’)
II. Adagio
III. Rondo – Molto allegro
Programmänderungen vorbehalten.
Ludwig van Beethoven: Genie, Rebell, Einsiedler, Mythos. Kaum ein Komponist wurde so oft zitiert, verklärt, verehrt – und zugleich missverstanden. Zwischen Gehörverlust, Genialität und Gerümpel in 68 Wiener Wohnungen zeigt sich ein Leben voller Widersprüche: tief bewegend, eigenwillig, menschlich. Doch wie sah Beethovens Alltag wirklich aus? Mit welcher Musik beschäftigte er sich? Was inspirierte ihn? Und wie passt ein exakter Kaffeebohnenspleen zu monumentalen Sinfonien?
Dieses Konzert beleuchtet Beethoven aus einer anderen Perspektive – mit Musik, die er kannte, die ihn prägte, die er liebte. Und mit seinen eigenen, manchmal kuriosen Gewohnheiten: etwa der peniblen Zählung seiner täglichen 60 Kaffeebohnen. Zwischen Haydn, Mozart und Lucchesi zeigt sich Beethoven nicht nur als Meister der Klassik, sondern als Mensch mit Humor, Tiefgang und überraschenden Seiten.
Der Abend kombiniert Musik Beethovens, gespielt am historischen Hammerflügel, mit kurzen, erzählerischen Momenten aus seiner Welt – teils dokumentarisch, teils augenzwinkernd.
Ergänzend könnte dieses Konzert mit einem kulinarischen Zwischenton, beispielsweise einem Espresso oder einem Rheinwein-Tasting untermalt werden.
Antonio Vivaldi - Konzert für vier Violinen h-Moll, RV 580
Georg Philipp Telemann - Doppelkonzert e-Moll für Traversflöte und Blockflöte
Johann Sebastian Bach - Cembalokonzert d-Moll, BWV 1052
~
Carl Philipp Emanuel Bach - 1. Satz aus dem Cembalokonzert d-Moll, Wq 23 (H.427)
(alternativ: Follia-Variationen für Cembalo solo)
Wilhelm Friedemann Bach - Sinfonia d-Moll, FK 65 (mit zwei Traversflöten)
Johann Sebastian Bach - 5. Brandenburgisches Konzert, BWV 1050 D-Dur
Willkommen im Café Zimmermann – dem musikalischen Herz Leipzigs zur Zeit Johann Sebastian Bachs! In diesem legendären Kaffeehaus versammelten sich Musiker, Gelehrte
und Liebhaber der neuesten Klänge, um den Darbietungen des Collegium Musicum zu lauschen, das Bach über viele Jahre hinweg leitete. Hier erklangen Konzerte, Ouvertüren
und Kammermusik – von Bach selbst, seinen Söhnen und befreundeten Komponisten. Dieses Konzert lässt die Atmosphäre jener musikerfüllten Nachmittage und Abende neu
aufleben.
Weitere Termine auf Anfrage
Mozarts Einfluss war so umfassend, dass zahlreiche Komponisten in verschiedenen Ländern als der „Mozart“ ihrer Nation bezeichnet wurden. Dazu zählt Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges (1745–1799), auch bekannt als der „Schwarze Mozart“. In Frankreich erlangte er Berühmtheit als Violinvirtuose und Komponist.
In Schweden wurde Joseph Martin Kraus (1756–1792), der im selben Jahr wie Mozart geboren wurde, als „Schwedischer Mozart“ bekannt.
In England war Thomas Linley Jr. (1756–1778) als „Englischer Mozart“ bekannt. Als Wunderkind, das ebenfalls 1756 geboren wurde, schuf er beeindruckende Werke wie das Oratorium The Song of Moses. Leider starb er bereits im Alter von 22 Jahren.
Juan Crisóstomo de Arriaga (1806–1826), der als „Spanischer Mozart“ bezeichnet wird, schuf bedeutende Werke wie eine Sinfonie in D-Dur. Obwohl er nur 19 Jahre alt wurde, erinnern seine Kompositionen an Mozarts jugendliches Genie.
Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges 1745–1799 - Der französische Mozart
Ouvertüre zu L’amant anonyme D-Dur
Allegro presto - Andante - Presto (8’)
Joseph Martin Kraus (1756–1792) - Der Schwedische Mozart
Symphony in C Moll 1783 (22')
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie Nr. 10 G-Dur KV 74: I. Allegro, II. Andante, III. Allegro (9')
~ Pause ~
Juan Crisóstomo de Arriaga (1806–1826) - Der Spanische Mozart
Ouvertüre op.1 in f-Moll (8')
Thomas Linley Jr. (1756–1778) - Der englische Mozart
Violin concerto in F-Dur (19')
W.A. Mozart (1756-1791)
Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201
Allegro moderato - Andante - Menuetto - Allegro con spirito (18')
Weitere Termine auf Anfrage
Wie viel Vergangenheit steckt in unserer Zukunft?
Manche Familien vererben Unternehmen, andere Ämter, Vermögen oder einen berühmten Namen. Bei den Bachs gehörte die Musik zum Familienleben und zum Beruf: Man lernte voneinander, schrieb Noten ab, vermittelte Kenntnisse und bewahrte die Werke der Verwandten. Über Generationen entstand ein musikalisches Netzwerk, dessen berühmtester Name heute viele andere überstrahlt.
WE CELEBRATE 2027 rückt diese anderen Bachs ins Licht. Johann Ludwig wäre 350 Jahre alt geworden; Johann Ernst starb vor 250 Jahren. Ihre Musik führt mitten hinein in eine Familie, in der gemeinsamer Ursprung und künstlerischer Eigensinn aufeinandertrafen.
Denn ein Erbe bringt Möglichkeiten mit sich – und Erwartungen. Wer früh Zugang zu Wissen, Ausbildung und Beziehungen erhält, hat einen Vorsprung. Wer einen großen Namen trägt, muss zugleich seinen eigenen Platz finden. Solche Fragen beschäftigen uns heute in Kulturbetrieben, Familienunternehmen und politischen Dynastien ebenso wie im persönlichen Leben: Was verdanken wir unserer Herkunft? Was machen wir daraus? Concerto Köln erzählt diese Geschichte durch die Musik.
Doch zu einer Familiengeschichte gehören auch diejenigen, die ihre Spuren bewahren. Johann Sebastian sammelte Musik seiner Vorgänger; später trugen Menschen außerhalb der Familie zur Überlieferung bei. Die Cembalistin und Sammlerin Sara Levy erinnert daran, dass musikalisches Erbe von Aufmerksamkeit, Förderung und Entscheidungen abhängt: Was wird aufgehoben? Was wird gespielt? Was gerät in Vergessenheit?
Vertraute Meisterwerke und selten gehörte Musik öffnen an diesem Abend den Blick auf ein Erbe voller unterschiedlicher Stimmen. Ihre Begegnung erzählt davon, wie Tradition entsteht – und wie sie sich verändert, sobald jemand den Mut hat, sie weiterzudenken.
Programm auf Anfrage.