Weigold&Böhm


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Concerto Köln präsentiert Wagners „Rheingold“ in der Kölner Philharmonie

Im Mai 2018 startete Concerto Köln das Projekt WAGNER-LESARTEN:
„Erstmals soll Richard Wagners Der Ring des Nibelungen aus der Perspektive und mit Methoden der historisch informierten Aufführungspraxis erarbeitet und aufgeführt werden. Ein Schwerpunkt liegt neben der theoretischen Reflexion des Vorhabens auf der Rekonstruktion der Instrumental-, Gesangs-, Sprach- und Bühnenpraxis der Wagner-Zeit. Kent Nagano, das Concerto Köln und ein Team von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen zeichnen verantwortlich für das Projekt.

Unterstützt werden sie maßgeblich von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Strecker-Stiftung und MBL.“ (Wagner Lesarten

Nun erreichte das Projekt mit der Aufführung des „Rheingold“ in der Kölner Philharmonie am 18.11. sowie im Concertgebouw Amsterdam am 20.11.2021 einen vorläufigen Höhepunkt:

„Nun, in der Kölner Philharmonie, sitzen wir so nah am Rhein wie nirgendwo sonst, und die Töne, die Concerto Köln vom Podium in den Saal schickt, sind so ganz andere: erdiger, gebrochener, schillernder, nicht so blankgeputzt, es fehlt die typische Brillanz, die Geiger haben keine Stahl-, sondern Darmsaiten aufgespannt. […] Unter den Wagner-Dirigenten ist er [Kent Nagano] selbst eine Art Loge, intelligent, wendig, eher Einflüsterer als Berserker – ein Künstler also, der mit Hintersinn besticht und allenfalls leise auftrumpft. […] Ihren Spaß an der Pionierrolle merkt man ihnen [den Musikern von Concerto Köln] jedenfalls jede Sekunde an.“ (Die Zeit, 24.11.2021, Wolfram Goertz) 

„Die Kölner Aufführung glänzte weniger durch orchestrale Innenspannung als mit durch die tiefere Stimmung plastisch hörbar gemachte Strukturen der Partitur. […] Dieses „Rheingold“ beinhaltete einen Aha-Effekt zur Musiktheater-Geschichte. Nagano begann mit vielen Detailmitteln, wie sie der junge Wagner vorgefunden hatte und endete beim Einzug der Götter in Walhall mit einem Donner und Doria, wie der Tondichter sich seine ideale Klangbühne vorstellte.“ (www.nmz.de, 20.11.2021, Roland H. Dippel) 

Wer die Aufführungen verpasst hat, kann unter folgendem Link den Mitschnitt aus Amsterdam nachhören.