Weigold&Böhm


  • Lisa Batiashvili

    Lisa Batiashvili
  • Denys Proshayev

    Denys Proshayev
  • David Garrett

    David Garrett
  • Concerto Köln

    Concerto Köln
  • Nicola Benedetti

    Nicola Benedetti
  • Venice Baroque Orchestra

    Venice Baroque Orchestra
  • Jos van Immerseel

    Jos van Immerseel
  • Philippe Jaroussky

    Philippe Jaroussky
  • Giuliano Carmignola

    Giuliano Carmignola
  • Miguel Harth-Bedoya

    Miguel Harth-Bedoya
  • Anima Eterna Brügge

    Anima Eterna Brügge
  • Gautier Capuçon

    Gautier Capuçon
  • Tal & Groethuysen

    Tal & Groethuysen
  • Alexandre Tharaud

    Alexandre Tharaud
  • Andrea Marcon

    Andrea Marcon
  • Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
  • Raphaela Gromes

  • Jean-Yves Thibaudet

    Jean-Yves Thibaudet
  • Jean Rondeau

    Jean Rondeau
  • Javier Perianes

    Javier Perianes
  • Russische Nationalphilharmonie

    Russische Nationalphilharmonie
  • Shao-Chia Lü

    Shao-Chia Lü
  • La Cetra Basel

    La Cetra Basel
  • Orfeo 55

    Orfeo 55
  • Katia & Marielle Labèque

    Katia & Marielle Labèque
  • Regensburger Domspatzen

    Regensburger Domspatzen
  • Ensemble Artaserse

    Ensemble Artaserse

Gautier Capucon brilliert in Braunschweig

Am 10. September konnte Gautier Capucon sein wegen einer Bombenentschärfung im April ausgefallenes Konzert mit dem Orchestre de chambre de Paris und Dirigent Adrien Perruchon bei den Meisterkonzerten Braunschweig nachholen. In der ersten Konzerthälfte widmete sich der emotional spielende Star-Cellist in der Stadthalle Braunschweig dem Cello-Konzert in C-Dur von Joseph Haydn, in der zweiten Konzerthälfte begeisterte Gautier Capucon das Publikum mit "Candies", wie er sie selbst in seiner Moderation nannte. 

Lesen Sie hier Aussschnitte aus der Konzertbesprechung von Andreas Berger in der Braunschweiger Zeitung vom 12. September.
[...]Im ersten Satz spielt der Solist erstmal quasi die zweite Stimme, gestaltet aber sofort mit ruppigem Rubbeln in der Tiefe und fantastischer
Pianissimo-Kadenz. Im Verlauf werden die schön langgezogenen Striche in der satten Mittellage immer mehr verziert und zum Finaltriller
kunstvoll verzögert. Bis im Schluss-Allegro mit dem mozartisch davontollenden Orchester und dem spritzig mithaltenden Solisten ein wahrer Wettlauf beginnt[...]
Über Sollimas "Violoncelles, vibrez": [...]Capuçon und sein Orchesterkollege Benoît Grente drücken als Solisten-Duo den Bogen energisch auf, greifen aus ins Disharmonische und treiben sich gegenseitig an[...]
[...]Mit der Meditation aus Massenets Oper „Thaïs“, arrangiert für Cello statt Geige, kommen wieder sanfter Schmelz und himmlisches Piano zum Tragen[..]
Über den Elfentanz:[...]mit Rasanz, Glissandi und kurz gesetzten Strichen (Spiccati) entsteht der Eindruck eines cellistischen Hummelflugs[...]
Saint-Saëns' „Karneval der Tiere“[...] in seiner Ausführung ein Inbegriff von nobler  Innigkeit und traurig-schönem Ton[...]

Haydn Violoncellokonzert Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1
Ravel "Pavane pour une infante défunte"
Sollima "Violoncelles, vibrez!"
Massenet Méditation aus "Thaïs" (arr. Yves Henry)
Popper "Elfentanz" op. 39 (arr. Emil Ludmany)