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Jubelstürme in der Waldbühne - Lisa Batiashvili und das West-Eastern Divan Orchestra

Seit fast 20 Jahren ist das West-Eastern Divan Orchestra als Botschafter kultureller Verständigung bekannt. Gemeinsam mit Lisa Batiashvili musizierten die jungen Künstler aus dem Nahen Osten und Nordafrika beim diesjährigen Auftritt in der Waldbühne das Violinkonzert von Tschaikowsky. Daniel Barenboim dirigierte außerdem zwei Werke von Debussy.

Lisa Batiashvili und das West-Eastern Divan Orchestra triumphierten in der Waldbühne. Einige Ausschnitte aus den Konzertkritien lesen sie nachfolgend:


Elias Pietsch, Tagesspiegel vom 20.08.2018 [...]Umso schöner ist es dann, wenn bei Tschaikowskis Violinkonzert der Ton der georgischen Geigerin Lisa Batiashvili überraschend klar über dem Orchesterklang liegt. Batiashvili übersetzt die dem Stück eigene Zerrissenheit virtuos in ihr Geigenspiel, neben sehr aggressiven Passagen beweist sie viel Gefühl für die leisen Töne des Konzerts.[...]

Felix Stephan, Morgenpost vom 21.08.2018 [...]Tschaikowskys Violinkonzert op. 35 ist der Höhepunkt des Abends. Weil Lisa Batiashvili als Solistin hier ihre gesamte Klasse ausspielt. Und weil sie sich rigoros über alle akustischen Wi­drigkeiten der Waldbühne hinwegsetzt.[...]An ihrem Spiel kann man sich kaum satt hören. Denn bei aller professionellen Routine verfügt sie über eine entscheidende Gabe: Sie gibt ihrem Publikum das Gefühl, dass es einen einzigartigen, unwiederholbaren Abend erlebt. Einerseits ist da ihre klar definierte Klangästhetik, edel und wohlgeformt, warm und samtig. Andererseits scheint ihr Geigenspiel direkt an der menschlichen Stimme orientiert, wirkt flexibel, spontan und vor allem hochemotional[...]

Matthias Lukaschewitsch, BZ Berlin vom 19.08.2018 [...] Wie Lisa Batiashvili (38) den Fliehkräften von Pjotr Tschaikowskis Irrsinnskadenzen im D-Dur- Violinkonzert auf ihrer „Guaneri“-Violine (Baujahr 1739) trotzt, das ein Ereignis zu nennen, wäre noch untertrieben.[...] sie fing die auskragenden und hochfahrenden, fast immer gegenläufig rasenden Töne in der beinahe brachial emotionalen Komposition mit Mut und selbstbewusstem Zugriff ein. Und gibt dem so vielgespielten Monolithen der Klassik eine durchscheinende Klarheit, die sprachlos macht. [...]

Ausschnitte vom Konzert können Sie in der Mediathek von RBB Online sehen, sowie in der ARD Mediathek