Weigold&Böhm


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  • Ensemble Artaserse

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Yaara Tal & Andreas Groethuysen begeistern mit ihrem neuen Album

Am 14.08.2020 veröffentlichten Yaara Tal & Andreas Groethuysen ihr neues Album mit den 18 Studien für zwei Klaviere von Reinhard Febel nach Bachs Kunst der Fuge. Die Studien erschienen auf einer Doppel-CD als Weltersteinspielung und sind unter folgendem Link verfügbar.

Im Interview mit dem Fono Forum (Ausgabe Oktober 2020, von Arnt Cobbers) erklärt das Duo: „Jeder Ton der ‚Kunst der Fuge‘ ist enthalten, aber nicht immer so, wie man es erwartet. Manchmal ist Bach sogar original zu hören, oft aber auch verfremdet, ergänzt, überschrieben, woraus sich ganz neue musikalische Erfahrungen ergeben. […] Das gesamte Werk wird viel farbiger und zum Teil auch dramatischer und ist immer abwechlungsreich, und dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Zuhörer geradezu nach dem nächsten Stück lechzen, weil sie wissen wollen, wie es weitergeht.“

Die Presse zeigt sich begeistert:

„Im Duo Yaara Tal / Andreas Groet­huysen haben Febels „18 Studien für zwei Klaviere nach Bachs Kunst der Fuge“ zwei kongeniale Interpreten (Sony). Den famosen Pianisten gelingt es, die radiologische Präzision, die subtile Sinnlichkeit und auch den Humor Febels perfekt zu transportieren.“ (09.08.2020, RP Online, Wolfram Goertz)

 „Die ständig ihre prägnant heraussteckenden Köpfe einzelner Noten sowie die rhythmischen Verwinklungen machen aus dem überkomplexen Ur-Gebilde jetzt ein Stück Minimal Music. Solche und weitere effektvolle Überraschungen wie etwa der heftige, scheinbar von einem Spielzeug-Klavier ausgelöste Funkenschlag gegen Ende des „Canons alla Decima“ sind nichts für Bach-Puristen. Die haben Febel, Tal & Groethuysen aber ja auch nicht im Sinn gehabt – mit diesem geglückten Update der „Kunst der Fuge“.“ (29.08.2020, RondoMagazin, Guido Fischer)

„Denn darin wendet Febel in eineinhalb Stunden auf die Fugen an zeitgenössischen Mitteln an, was sich so nur auf zwei Flügeln realisieren lässt: Er legt sie phasenversetzt übereinander, lässt sie von beiden in verschiedenen Lautstärken, Anschlagsarten und sogar Tonarten gleichzeitig spielen oder Töne des einen im Pedal des anderen nachhallen. Tal & Groethuysen sind also bis an die Grenze gefordert und brillieren, indem sie sich die Deutlichkeit ebenso bewahren wie den für sie charakteristischen weichen und runden Klang.“
(29.08.2020, Süddeutsche Zeitung, Michael Stallknecht)

"Diese Virtuosität benötigten sie auch für ihre neue CD-Produktion, die höchste Ansprüche an jene blinde Übereinkunft stellte, wann, auf welche Millisekunde genau, ein Gesamtakkord aus zwei Gehirnen, vier Armen, vier Händen und zwanzig Fingern in die Tasten fällt." (27.08.2020, Die Zeit, Wolfram Goertz)

"Hay dramatismo, momentos graves, melancólicos, reflexivos, meditativos, gran concentración, toques de humor y algo de descaro; en algunos momentos se lanzan a la velocidad de un moderno tren utrarrápido y en otros retornan a la calma de una letanía, pero siempre con gran hondura. El refinado y placentero experimento resulta ser la forma más elevada de respetuosidad hacia Bach, quien después de todo él mismo no solo quería sorprender a su público con su arte, sino también entretener, algo que de ninguna manera estaba excluído en el Barroco."
(15.09.2020, mundoclasico.com, Juan Carlos Tellechea)