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Jean-Yves Thibaudet auf Europa-Tournee mit dem Orchestre symphonique de Montréal

Jean-Yves Thibaudet begeisterte das deutsche Publikum mit seiner Interpretation von Camille Saint-Saëns Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 F-Dur. Mit dem Orchestre symphonique de Montréal unter der Leitung von Kent Nagano war er am 13.03. in Hamburg, am 14.03. in Essen, am 21.03. in München und am 25.03.2019 in Berlin zu erleben. Auch die Presse konnte er für sich einnehmen:

Im ersten Satz, ganz europäisch-romantisch beseelt und bewegt, brillierte der Solist Jean-Yves Thibaudet in zahlreichen vollgriffigen Passagen mit warmem Klang und beredter Spielweise. […] Da kräuselten sich die Arabesken in orientalischen Intervallen, und über die Klangfarben, die Thibaudet dem Steinway entlockte, konnte man nur staunen. Es war, als hätte der Pianist plötzlich ein Glockenspiel vor sich stehen. (Hamburger Abendblatt, 14.03.2019, Verena Fischer-Zernin)

Der für sein exklusiv-modisches Erscheinungsbild bekannte und in einen leichten braunen Anzug mit schwarzem Hemd gekleidete Jean-Yves Thibaudet verlieh Camille Saint-Saëns fünftem Klavierkonzert, dem sogenannten „Ägyptischen“, anschließend in perlenden Läufen und faszinierender Leichtigkeit eine grandiose Noblesse. (Welt.de, 15.03.2019, Helmut Peters)

Es folgt eine Sternstunde des Pianisten Jean-Yves Thibaudet, der als einer der profiliertesten Saint-Saëns-Interpreten gilt. […] Unter Thibaudets Zugriff hält zusammen, was weniger kundigen Interpreten leicht zu zerfallen droht: Passagen von Schubertgleicher Schlichtheit, kraftvolle Ausbrüche à la Rachmaninow, Liszt’sche Campanella-Glöckchen im Diskant. Der Franzose, seit langem eine feste Größe in der internationalen Pianistenszene, stellt sich mit dieser exzellenten Interpretation ein blitzsauberes Zeugnis aus. (RevierPassagen, 18.03.2019, Anke Demirsoy)

In Camille Saint-Saëns' fünftem Klavierkonzert, dem alte Melodien im Mittelsatz zum Beinamen "Ägyptisches Konzert" verhalfen, hatten Pentatonik und Orientalismen eine andere Funktion und einen anderen Effekt als bei Debussy und Strawinsky. Der französische Pianist Jean-Yves Thibaudet vermochte ebenso den klassisch-romantischen und den virtuosen Elementen in den Ecksätzen mit viel Flexibilität gerecht zu werden, wie er das Nah- und Fernöstliche im Andante weidlich auskostete. (Süddeutsche Zeitung, 22.03.2019, Klaus Kalchschmid)

Setzt Thibaudet mit der Vorstellung des ersten Themas noch ein beherztes Statement, so verschmilzt er als Solist im Laufe des Stückes mit dem Orchester. Thibaudet kostet, stets rhythmisch sensibel, die fremden Harmonien und Tongirlanden voll aus. Der Kontrast zwischen den massiven Akkordschlägen und den nervös perlenden Tonleitern könnte eindrucksvoller und malerischer nicht sein. (Kulturinmuenchen.de, 23.03.2019, Bea Mayer)