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Französischer Esprit - Jean-Yves Thibaudet spielt Ravel beim hr-Sinfonieorchester

An drei Abenden begeisterte der Französische Pianist Jean-Yves Thibaudet, begleitet vom hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Marek Janowski mit Maurice Ravel das Publikum in der Alten Oper Frankfurt. Am ersten Abend gibt es sein Programm als moderiertes Konzert für junge Leute. Jean-Yves Thibaudet hat sich den Ruf als einer der besten PIanisten der heutigen Zeit erarbeitet, sein Repertoire umfasst Solowerke, Kammermusik, Orchesterwerke, ebenso wie Werke von zeitgenössischen Komponisten. 

Die Aufzeichnung des Konzerts ist am 04.12.2018 um 20.04 Uhr auf hr2-Kultur nachzuhören. Vorab ein kleiner Vorgeschmack !

Pressestimmen zu seinen Konzerten in der Alten Oper Frankfurt: 

Frankfurter Rundschau, Bernhard Uske vom 24.11.2018 [...]Ähnlich beschleunigt, wenngleich artistisch ganz anders temperiert, agierten die Musiker in Maurice Ravels G-Dur-Konzert, wo Jean-Yves Thibaudet den Klavier-Part bestritt. So schnell und so knapp, so trocken wie nur möglich und doch mit allen Instrumentalblitzen des vielstimmigen, selber oft solistisch exponierten Tutti ausgestattet, knisterten und huschten die 20 Minuten vorbei. Thibaudet, ein mit den Ravel-Konzerten fast als verwachsen zu bezeichnender Virtuose, bekam instrumental Paroli geboten. Ein Paroli, das den Klang-Konflikt stilisierte, wie mit dem Florett in den einschlägigen Spielfiguren ausgetragen.[...]

Klaus Ackermann, Offenbach Post vom 26.11.2018: [...]Pianist  Thibaudet meistert diese jazzige Toccata mit ihren folkloristischen Anleihen auf Pfefferminz-Akkorde  à  la  US-Gershwin  so cool und trocken, dass der Zuhörer ihre  technischen Tücken schier vergisst. Ein breit ausgesponnener Klaviermonolog im Adagio, den melodischen Staffelstabgleichsam ans Englischhorn übergebend, und ein wildes Presto mit grellen  Attacken  der  Holzbläser,  Ravels Definition  von  Scherzo  -  auch  das Finale  wirkt  beim  Klaviersolisten  nie aufdringlich,  hat  aber  rhythmischen Pfeffer.[...]

Guido Holze, Rhein-Main-Zeitung vom 24.11.2018:[...]Diesen Stilpluralismus,  der  auch  dem  Klischee  des Impressionisten entgegensteht, machte Thibaudet bestens hörbar, mal indem er den Klavierpart wie eine beigeordnete Farbe im Orchestersatz klingen ließ, mal indem er das spielerisch konzertierende, auch Perpetuum-mobile-Hafte des Parts in den Ecksätzen hervorhob[...]

Markus Kuhn, Frankfurter Neue Presse vom 24.11.2018:[...]Maurice Ravels Klavierkonzert in G-Dur ist ein Steckenpferd des Pianisten Jean-Yves Thibaudet. Man sieht es auch förmlich daran, wie ungemein gelassen er seinen Teil an der Tastatur abarbeitet, in beinahe blindem Einvernehmen mit  Janowski und dem Orchester.[...]