Weigold&Böhm


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Philippe Jaroussky begeistert auf Cavalli-Tournee

Philippe Jaroussky veröffentlichte am 08. März sein neues Album "Ombra mai fu", in dem sich der Countertenor den Werken Francesco Cavallis widmet. Mit dem Album-Repertoire tourte er nun mit seinem Ensemble Artaserse durch Europa - in Deutschland waren die Musiker am 30.03. in Berlin, am 01.04. in Hannover, am 03.04. in Hamburg und am 14.04. in Essen zu hören.

Alle, die die Konzerte verpasst haben, bekommen im Juli 2019 eine zweite Chance. Die Musiker kehren mit ihrem Programm nach Deutschland zurück: 05.07. Rheingau Musik Festival, 07.07. München, 09.07. Neumarkt, 11.07. Bad Kissingen

Ein kleiner Vorgeschmack aus der Presse:

 

Es beginnt mit einem Trommelprolog und es endet mit einem hannoversch gesitteten Sturm der Begeisterung. Dazwischen entfaltet der französische Countertenor Philippe Jaroussky mit seinem Ensemble Artaserse einen Fächer der Empfindungen. (Hannoversche Allgemeine Zeitung, 05.04.2019, Rainer Wagner)

Das ist musikologisch vielleicht verwirrend, aber garantiert spannungssteigernd, zumal das Ensemble Artaserse geschickt farbenreiche instrumentale Zwischenspiele einschiebt. (Hannoversche Allgemeine Zeitung, 05.04.2019, Rainer Wagner)

Und deckte dabei die ganze Bandbreite ab, mit Arien von übermäßiger Freude („Che città“) und tiefer Sehnsucht und Trauer („Negatemi i respiri“). (Neue Presse Hannover, 05.04.2019, Henning Queren)

Höhepunkt war das Lamentoso aus „Eliogabalo“, bei dem Jaroussky den Schmelz seiner voll intakten Höhe einsetzen konnte. (Neue Presse Hannover, 05.04.2019, Henning Queren)

Die Geläufigkeit bei den schnelleren Stücken war fabelhaft. (Neue Presse Hannover, 05.04.2019, Henning Queren)

Der französische Opernsänger überzeugte das Publikum mit ausdrucksstark gesungener melodischer Schlichtheit. (Hamburger Abendblatt, 04.04.2019, Joachim Mischke)

Die beiden Zinken spielten virtous ihre Trompetchen-Partien, die Schlagzeugerin zauberte mit einigen wenigen Trommelwirbeln das Bild eines Schlachtengemäldes vors innere Auge. (Hamburger Abendblatt, 04.04.2019, Joachim Mischke)

Jaroussky erwies sich auch an diesem Abend als kluger, einfühlsamer Anwalt verschütteter Meisterwerke, die man mit Samthandschuhen anfassen muss, weil sie trotz ihrer Stärke so zerbrechlich sind wie Murano-Gläser beim Jonglieren. (Hamburger Abendblatt, 04.04.2019, Joachim Mischke)

Mit derselben Hingabe, mit der Jaroussky hier in die Anbetung einer friedvollen Natur versinkt, wirft er anschließend in „Corone, ed Honori“ aus „Il Ciro“ die innere Freiheit des Menschen gegen den oberflächlichen höfischen Glanz in die Waagschale wahrer Werte, während Raul Orellana und Jose Manuel Navarro mit den Geigen das feurige Bekenntnis energisch unterstreichen, Schlagwerkerin Michèle Claude die Kastagnetten knallen lässt und Yoko Nakamura am Cembalo aufstachelnde Akkordakzente setzt. (Die Welt, 05.04.2019, Sören Ingwersen)

Auch in „Amor, ti giuro Amor“ aus „Erismena“, eingeleitet durch ein hochdramatisches Rezitativ, kann man nur staunen, mit welcher Leichtigkeit der Sänger die Verzierungen nimmt und mit wohlkontrolliertem Einsatz des Vibratos, das sich oft erst am Ende eines Liegetons entfaltet, Schwingungen auslöst, die die Seelenantennen in jeder Sekunde mitzittern lassen. (Die Welt, 05.04.2019, Sören Ingwersen)

Dass sie dennoch schwingend leuchten, liegt an Jarousskys feinnerviger Spannkraft, seinem stets sparsamen Einsatz von Ausdrucksmitteln, die ihm scheinbar unbegrenzt zur Verfügung stehen. (Die Welt, 05.04.2019, Sören Ingwersen)

In gewohnt makelloser Stimmführung und außerordentlichem Farbenreichtum verlieh Philippe Jaroussky Helden, Königen oder auch frechen Dienern – Cavalli schrieb keine staatstragenden Opern für Fürstenhöfe – mal elegant zelebrierte Tragik, dann wieder raffinierte Komik, wie in „Che città“ des Dieners Nerillo aus der Oper „L’Ormindo“. Stilsicherheit und hörbar intensive Auseinandersetzung mit Cavallis Werk auch bei den zwölf Musikern von Artaserse – im Grunde alles Solisten ihres Faches – auf historischen Instrumenten. (WAZ, 14.04.2019, Dirk Aschendorf)

Flöten und Zinken sorgten für schillernde Farbigkeit, das Schlagwerk für mitreißende tänzerische Rhythmen. Gitarre, Theorbe, die prominente Harfe entfalteten mit den Streichern mal pompösen Klangreichtum in den Vor- und Zwischenspielen oder den prachtvollen Arien, sorgten dann wieder für feinnervige Stimmungen in den von Jaroussky subtil gestalteten Rezitativen. (WAZ, 14.04.2019, Dirk Aschendorf)