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Philippe Jaroussky auf Europa-Tournee

Philippe Jaroussky widmete sich auf seiner Europa-Tournee im Januar und Februar 2020 mit dem Pianisten Jérôme Ducros den Liedern Franz Schuberts. In Deutschland war er am 18.01. in Berlin, am 30.01. in Köln, am 01.02. in Dortmund und am 07.02. in Baden-Baden zu erleben.

Lesen Sie hier einige Pressezitate:

Überhaupt nimmt die Hingabe für ihn ein, mit welcher der französische Countertenor Schubers Musik singt: mit unbedingtem Ausdruckswillen und zugleich in einer disziplinierten Haltung, die die formale Kraft der Wiedergabe sicherstellt. (FAZ, 20.01.2020, Clemens Haustein)

 

Wobei nicht unterschlagen werden soll, dass Jaroussky vom Berliner Publikum per Akklamation den Ritterschlag als Schubert-Sänger erhält: Die Begeisterung ist groß, am Ende gibt es stehende Ovationen für den Franzosen und seinen Begleiter Jérôme Ducros. (FAZ, 20.01.2020, Clemens Haustein)

Viel Arbeit steckt hinter dieser lupensauberen Intonation und dem langen Atem, seinen eleganten Phrasierungen und der vorbildlichen Treffsicherheit auch bei schnellstbeweglichen Koloraturen, was im Ergebnis, aller Kunst und Künstlichkeit zum Trotze, einfach und selbstverständlich klingt – und frisch. (Der Tagesspiegel, 20.01.2020, Eleonore Büning)

Zarte, stimmungsvolle Gesänge dominierten; hier wurde Jarousskys spezifischer Zugang zu Schuberts poetischer Welt besonders deutlich: Es ist ein helles, engelhaft reines Singen, das die Wörter und Töne sanft liebkost, statt sie formend und pointierend zu durchdringen. (Kölner Stadtanzeiger, 03.02.2020, Stefan Rütter)

Stattdessen zeigte er Mut zur Intimität und Verletzlichkeit, schuf damit eine Nähe, die offenkundig viele Menschen im Saal berührte. (Kölner Stadtanzeiger, 03.02.2020, Stefan Rütter)

Er punktet mit seiner demütigen Interpretation, in der er sich ganz auf die tonmalerischen Qualitäten des Franz Schubert verlässt. (Kölnische Rundschau, 01.02.2020, Olaf Weiden)

Jaroussky hängt seine Stimme in die glockige Falsetthöhe und lässt ihr freien Lauf, das erzeugt dichte wie schwebende Linien, in die er mit unglaublicher Präzision die deutsche Dichtung einfügt – mit hoher Qualität der Diktion in der Königsdisziplin Lied. (Kölnische Rundschau, 01.02.2020, Olaf Weiden)

Mit seinem Countertenor verleiht er Schuberts Liedern einen ganz neuen, ungewohnten Klang, der nichts mit den vertrauten Interpretationen durch einen Bariton oder Tenor gemein hat und dabei auf eine ganz eigenen Weise die in der Musik angelegten Gefühle zum Ausdruck bringt. (www.omm.de, 02.02.2020, Thomas Molke)

Mit welch weichen, leisen Tönen Jaroussky hier [Litanei auf das Fest Allerseelen] den Frieden besingt, in dem letztendlich alle Seelen ruhen, nachdem sie teilweise ein recht unruhiges Schicksal erfahren haben, lässt Hoffnung schöpfen auf das, was nach dem Leben kommt. (www.omm.de, 02.02.2020, Thomas Molke)

Das „Nachtstück“ bildet in Jarousskys Interpretation einen würdigen Abschluss für einen Liederabend, in dem Jaroussky unter Beweis gestellt hat, dass auch ein Countertenor den Glanz und die Gefühlswelt der Schubert-Lieder einfangen kann. (www.omm.de, 02.02.2020, Thomas Molke)

Zu den Nachtliedern im zweiten Teil des von Pianist Jérôme Ducros sensibel begleiteten Abends passte der Engelssopran, den der Counter meist breit im Legato führt, wunderbar. (RN, 03.02.2020, Julia Gaß)

Die berühmte Stahlkraft von Jarousskys knabenhaft hellem Timbre, sein tiefes poetisches Empfinden, die überragende Technik seiner Stimmführung: alles ist da. Wenn er Töne an- und abschwellen lässt, entsteht ein nachgerade hypnotisierender Sog. Viel Melancholisches und Schönheitstrunkenes schenkt der Sänger seinem Publikum, ja sogar Übermütiges wie in der Goethe-Vertonung „Der Musensohn“. (WAZ, 03.02.2020, Anke Demirsoy)