Raphaela Gromes im WDR Zeitzeichen über Marie Jaëll

© Gregor_Hohenberg

Anlässlich des 180. Geburtstags von Marie Jaëll widmet WDR Zeitzeichen der französischen Pianistin, Pädagogin und Komponistin am 17. August 2026 eine eigene Folge.

Die Cellistin Raphaela Gromes zählt neben der Musikwissenschaftlerin Susanne Wosnitzka, die am Archiv Frau und Musik in Frankfurt tätig ist, zu den zentralen Gesprächspartnerinnen der Sendung. Das von Gromes und Wosnitzka gemeinsam verfasste Buch FORTISSIMA! (Goldmann Verlag, 2025) dient dabei als eine der wichtigsten Quellen.

Marie Jaëll (1846–1925), im Elsass geboren, macht bereits als Wunderkind international auf sich aufmerksam und entwickelt sich zu einer der bemerkenswertesten Musikerinnen ihrer Zeit. Als erste französische Pianistin führt sie sämtliche 32 Klaviersonaten Beethovens auf. Zugleich hinterlässt sie rund 70 Kompositionen – von Klaviermusik und Liedern bis hin zu einer Oper und groß angelegten Orchesterwerken. Trotz ihrer Erfolge gerät ihr musikalisches Schaffen später weitgehend in Vergessenheit.

Einen wichtigen Beitrag zu seiner heutigen Wiederentdeckung leistet Raphaela Gromes. In der Sendung hebt Autor Fabian Elsäßer insbesondere ihre Arbeit an Jaëlls Cellokonzert hervor:

„Dass Marie Jaëlls Cellokonzert heute wieder öfter auf den Orchesterspielplänen steht, ist ein Verdienst von Raphaela Gromes. Sie hat es aus verschiedenen Quellen zusammengesetzt und vor kurzem neu veröffentlicht.“

Die Zeitzeichen-Folge zeichnet Jaëlls außergewöhnlichen Lebensweg nach, beleuchtet ihre Verbindung zu Franz Liszt und ihren innovativen Ansatz in der Klavierpädagogik und fragt nach der heutigen Wiederentdeckung ihres musikalischen Schaffens.

Die vollständige Folge ist in der WDR Mediathek abrufbar.

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