Julia Lezhneva singt Belcanto-Arien und Beethoven bei den Bamberger Symphonikern
Julia Lezhneva zu Gast bei den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Giovanni Antonini am 28. Februar und 1. März in der ausverkauften Konzert- und Kongresshalle.
Das "Mammut"-Programm besteht aus Arien von Belcanto-Meistern wie Rossini, Bellini und Paisiello sowie die Konzertarie "Ah! perfido" von Beethoven:
Programm
Joseph Martin Kraus Ouvertüre zur Tragödie Olympie
Giovanni Paisiello „Il mio ben quando verrà“ – Arie aus der Oper Nina, o sia la pazza per amore
Gioachino Rossini
„Tanti affetti in tal momento“ – Arie aus La donna del lago
Coro, Scena e Rondò finale „Nacqui all’affanno, al pianto“ aus La Cenerentola
Arie „Non più mesta“ aus La Cenerentola
„Di tanti palpiti“ – Arie des Tancredi aus Tancredi
Cavatina mit Chor „Bel raggio lusinghier“ aus Semiramide
Ludwig van Beethoven Szene und Arie „Ah! perfido“, op. 65
Vincenzo Bellini „Ah! non credea mirarti“ aus La sonnambula
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 104 D-Dur Hob. I:104 „Salomon“ – 12. Londoner Sinfonie
Jochen Neurath schreibt darüber im Fränkischer Tag vom 2. März 2026:
„Ohne jede Eitelkeit, weder im Auftreten noch in der stimmlichen Gestaltung, gestaltet [Julia Lezhneva] die melodischen Bögen genauso klar und souverän wie die perlengleichen Koloraturen und Läufe, die so natürlich in die Phrasen einpasst sind, dass sie nie als Selbstzweck, sondern immer als wesentlicher Bestandteil der Musik wahrgenommen werden.“
„Klarste Artikulation der Sprache ist bei Julia Lezhneva Selbstverständlichkeit, ebenso die völlig bruchlose Verbindung der Stimmregister. Hauchzarte Pianissimi in schwindelerregender Höhe entzücken uns im Publikum ebenso wie bruststimmenbetonte Zielpunkte von abwärtslaufenden Linien.“
„Ganz andere, ernstere Töne erfordert die Konzert-Arie Beethovens. Und tatsächlich: die Farben sind komplett andere, in Julia Lezhnevas Stimme ebenso wie im Orchester: ein Wunder der höchsten Beherrschung der Technik.“