Große Resonanz für die Tournee von „The Wagner Cycles: Götterdämmerung“

© CarolinWindel

Mit Aufführungen am 14. Mai 2026 in Dresden, am 24. Mai in Bayreuth und am 26. Mai in Hamburg setzte Kent Nagano gemeinsam mit dem Dresdner Festspielorchester und Concerto Köln die Tournee von Richard Wagners „Götterdämmerung“ im Rahmen von „The Wagner Cycles“ fort. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit den Dresdner Musikfestspielen und Concerto Köln und bildete den Abschluss eines mehrjährigen Vorhabens zur historisch informierten Aufführung von Wagners „Ring des Nibelungen“.

Mit dem Dresdner Festspielorchester, Concerto Köln sowie dem Dresdner Festspielchor präsentierte Nagano eine Aufführung auf Grundlage historischer Quellenforschung. Zum Konzept gehörten unter anderem schmaler gebaute Holzblasinstrumente, Darmsaiten und ein reduzierter Vibratoeinsatz. Die Solopartien übernahmen Åsa Jäger (Brünnhilde), Young Woo Kim (Siegfried), Patrick Zielke (Hagen), Sophia Brommer (Gutrune) und Olivia Vermeulen (Waltraute).

Pressestimmen aus Bayreuth

"So spannend, so transparent und so verständlich ist das Ende des „Rings“ wohl selten zu hören"
"Kent Nagano führte das Orchester genau und konzentriert, in einem fließenden Rhythmus und auf die Lautstärke achtend. Ein Wucht, die einen wie im Kino gebannt in den Sitz drücken konnte, entfaltete der Trauermarsch nach Siegfrieds Tod mit den charakteristischen Paukenschlägen."

(Nordbayerischer Kurier, 26. Mai 2026, Ute Eschenbacher)

Pressestimmen aus Hamburg

"Die Durchsichtigkeit und Klarheit der einzelnen Orchestergruppen sowie die Stereophonie des Orchesterklangs waren schon beeindruckend und überhaupt nicht vergleichbar mit dem dunkleren, wärmeren Mischklang in der Hamburgischen Staatsoper.”
"Wie auch sonst bei seinen früheren Hamburger Wagnerdirigaten waren es weniger die zum Teil auch harten dynamischen, die Orchesterleitung seiner Vorgängerin Simone Young kennzeichnenden Kontraste, sondern eher der weiche, sanfte Orchesterklang, mit dem er die Zuhörer betörte.”

(Klassik begeistert, 27. Mai. 2026, Dr. Ralf Wegner)

"die weitgehend flotten Tempi, das Ausbleiben alles erdrückender Klangwellen"
"Es war transparent und wurde dramatischer und dramatischer."

(Hamburger Abendblatt, 28. Mai 2026, Joachim Mischke)

Weitere Aufführungen von Richard Wagners Götterdämmerung im Rahmen von The Wagner Cycles sind am 4. Juni in Köln, am 31. Juli in Ravello, am 10. September in Luzern sowie am 13. September in Paris geplant.

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