David Garrett und sein Del Gesù Club: Das erste öffentliche Konzert beim Gstaad Menuhin Festival
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© Weigold & Böhm -
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Am 26. Juli 2026 brachte David Garrett seinen Del Gesù Club nach Gstaad, wo das Treffen mit dem ersten öffentlichen Konzert in der Geschichte des Clubs im Rahmen des Gstaad Menuhin Festivals in der historischen Kirche Saanen seinen Höhepunkt fand.
Der 2022 von Garrett gegründete Del Gesù Club vereint Besitzer und Musiker, die Violinen des legendären Cremoneser Geigenbauers Giuseppe Guarneri „del Gesù“ besitzen oder spielen. In diesem Jahr fand das Treffen bereits zum fünften Mal statt. Erstmals wurde das Abschlusskonzert im Rahmen des Gstaad Menuhin Festivals für die Öffentlichkeit zugänglich und bot dem Publikum damit die einmalige Gelegenheit, eine außergewöhnliche Sammlung historischer Instrumente im Konzert zu erleben.
Garrett führte durch den Abend, stellte die einzelnen Violinen vor und spielte selbst sechs Werke. Insgesamt waren 26 außergewöhnliche Cremoneser Instrumente zu hören, darunter 21 Violinen von Guarneri „del Gesù“, vier Stradivari-Violinen sowie eine Carlo-Bergonzi-Violine aus dem Jahr 1733. Einige dieser Instrumente waren einst mit legendären Geigern wie Yehudi Menuhin, Karol Lipiński und Johanna Martzy verbunden.
Über den Club und die gemeinsame Leidenschaft, die im Mittelpunkt der jährlichen Treffen steht, sagte Garrett gegenüber The Strad: „Es war wie ein offener Süßwarenladen. Diese Treffen sind vielleicht meine liebsten zwei Tage des Jahres.“
Das dreieinhalbstündige Konzert endete mit Schumanns Träumerei, gespielt von Garrett selbst, und setzte damit den Schlusspunkt unter einen außergewöhnlichen Abend im Zeichen einiger der bedeutendsten historischen Violinen der Welt.