Valer Sabadus

  • Countertenor

Generalmanagement

Valer Sabadus © schneiderphotography

Seit mehr als 15 Jahren begeistert der aus einer deutsch-rumänischen Musikerfamilie stammende Countertenor Valer Sabadus sein Publikum auf den bedeutendsten Opernbühnen und bei den renommiertesten Musikfestivals Europas. Seine stimmliche Ausdruckskraft und stilistische Vielseitigkeit zeichnen ein künstlerisches Schaffen aus, das von der Barockoper bis zu zeitgenössischen und genreübergreifenden Musikprojekten reicht.

Bereits 2009 debütierte er im Alter von 23 Jahren unter Riccardo Muti bei den Salzburger Pfingstfestspielen in Jommellis Demofoonte. Wegweisend war 2011 sein Erfolg in Hasses Didone abbandonata am Münchner Prinzregententheater unter Michael Hofstetter. Im Anschluss entstand mit der Hofkapelle München seine erste Solo-CD Hasse Reloaded, ausgezeichnet mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Internationale Bekanntheit erlangte er 2012 als Semira in Leonardo Vincis Artaserse, inszeniert von Silviu Purcãrete, mit Concerto Köln unter der musikalischen Leitung von Diego Fasolis. Gemeinsam mit Philippe Jaroussky, Max Emanuel Cencic und Franco Fagioli war er Teil einer außergewöhnlichen Countertenor-Besetzung, mit der er auf bedeutenden europäischen Bühnen gefeiert wurde.

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Zu seinen weiteren Opernerfolgen zählen die Titelpartie in Händels Xerxes in Stefan Herheims Inszenierung an der Deutschen Oper am Rhein sowie die Partie des Nerone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea, zunächst in Claus Guths vielbeachteter Inszenierung am Theater an der Wien und später mit dem Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer. Weitere Engagements
führten ihn unter anderem zum Festival d’Aix-en-Provence sowie an die Opernhäuser von Paris, Genf und Amsterdam.

2022 verkörperte er Orpheus in Pina Bauschs legendärer Inszenierung von Glucks Orpheus und Eurydike in Wuppertal. Mit der Titelpartie in der Uraufführung von Malina. Voice over Bachmann bei den Schwetzinger SWR Festspielen und in Aachen setzte er 2025/26 einen weiteren Akzent im zeitgenössischen Musiktheater.

In der Spielzeit 2026/27 kehrt er als Titelheld in Händels Faramondo zu den Internationalen Händel-Festspielen Karlsruhe zurück, denen er seit über 15 Jahren künstlerisch verbunden ist.

Als gefragter Konzertsolist arbeitet Valer Sabadus mit Ensembles wie Concerto Köln, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, der Hofkapelle München, L’Arpeggiata, Cappella Mediterranea und Il Pomo d’Oro zusammen. Zu seinen musikalischen Partnern zählen unter anderem William Christie, Christina Pluhar, Michael Hofstetter, Leonardo García Alarcón, Christophe Rousset und Dorothee Oberlinger sowie die Countertenöre Andreas Scholl und Philippe Jaroussky und die Sopranistin Julia Lezhneva. Mit dem rumänischen Dirigenten Gabriel Bebe.elea widmet er sich zunehmend auch dem Repertoire jenseits der Alten Musik.

Seine Konzerttätigkeit führt ihn zu den Salzburger Festspielen, den Innsbrucker Festwochen, den Händel-Festspielen in Halle, Göttingen und Karlsruhe sowie zum Lucerne Festival und zu den Dresdner Musikfestspielen. Er gastierte unter anderem in der Berliner und Kölner Philharmonie, in der Elbphilharmonie Hamburg und im Wiener Konzerthaus.

Seine Diskografie umfasst mehr als 25 Einspielungen bei führenden internationalen Plattenlabels, darunter Artaserse, Hasse Reloaded, Caro Gemello, Obbligati – Caldara, Händel goes wild und Closer to Paradise. Von 2013 bis 2020 war er Exklusivkünstler bei Sony Classical.

Zu seinen Auszeichnungen zählen der ECHO Klassik, der Preis der Deutschen Schallplattenkritik, der International Classical Music Award (ICMA) 2013, der Händel-Preis der Stadt Halle 2020 und der Bayerische Kulturpreis 2022.

Valer Sabadus studierte bei Prof. Gabriele Fuchs an der Hochschule für Musik und Theater München und schloss 2013 seine Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in der Meisterklasse Musiktheater mit Auszeichnung ab.

Bitte verwenden Sie ausschließlich diese von Weigold & Böhm autorisierte Biografie.

Spielzeit 2026/2027

Kontakt

News

Konzerte

  • Valer Sabadus

    Arad, 19:00 Uhr

    Orchester:

    Arad Philharmonic

    Dirigent:

    Cristian Neagu

    Programm:

    Bach: Air aus Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068 Händel: Se Potessero i sospir miei - Arie des Tirinto F-Dur HWV 41 aus der Oper Imeneo Händel: Sinfonia aus der Oper Alcina, Act 1 Händel: Mi lusinga il dolce affetto Es-Dur HWV 34 Arie des Ruggiero aus der Oper Alcina Vivaldi: Sinfonia für Streicher und b.c. C-Dur RV 116 Händel: Svegliatevi nel core Arie des Sesto aus Giulio Cesare Pause: PAUSE Vivaldi: Sinfonia aus der Oper L´Olimpiade C-Dur RV 725 Händel: Non tardate aus Parnasso in Festa Händel: Arrival of the Queen of Sheba aus Solomon HWV 67 Bach: Sinfonia aus der Kantate ´Ich steh mit einem Fuß im Grabe´ BWV 156 Purcell: Chaconne g-Moll Z. 730 Z. Händel: Venti, turbini HWV 7 aus der Oper Rinaldo Text: Text Händel: Lascia ch´io pianga mia cruda sorte, Aria der Almirena aus der Oper Rinaldo

    Veranstaltungsort:

    Centrul pentru artele spectacollui SALA PALATULUI

    Veranstalter:

    https://www.filarmonicaarad.ro/en/

  • Valer Sabadus

    Kloster Machern, 18:00 Uhr

    Orchester:

    Lautten Compagney Berlin

    Programm:

    Instrumental- und Vokalmusik u.a. von G.F. Händel, G.Ph. Telemann, J.Ph. Rameau und A. Vivaldi

    Veranstaltungsort:

    Kloster Machern

    Veranstalter:

    http://cultexpert.de/

Projekte

  • Weitere Termine auf Anfrage

    Valer Sabadus (Countertenor) & Spark, die klassische Band

    Closer to Paradise – Die Sehnsucht als Klangerlebnis

    Programm:

    AURE DOLCI INTORNO A ME
    Andrea Ritter (*1978) - The Arrival (2016) - angelehnt an Georg Friedrich Händels Die Ankunft der Königin von Saba aus Salomon HWV 67
    Georg Friedrich Händel (1685-1759) - Augelletti, che cantate - Arie der Almirena aus Rinaldo, HWV 7
    Antonio Vivaldi (1678-1741) / arr. Ritter – Sinfonia - Ouvertüre aus Giustino RV 717
    Antonio Vivaldi (1678-1741) - Vedrò con mio diletto - Arie des Anastasio aus Giustino RV 717
    Antonio Vivaldi (1678-1741)- Allegro aus: Concerto g-Moll Op. 3 No. 2 RV 578

    LA VOIX DOUCE
    Maurice Ravel (1875-1937) / arr. Ritter - Rigaudon aus: Le Tombeau de Couperin (1914-17/1919)
    Erik Satie (1866-1925) - Les Anges aus: Trois Mélodies (1887)
    Kurt Weill (1900-1950) / arr. Koschitzki - Youkali aus: Marie Galante (1934)
    Lev „Ljova“ Zhurbin (*1978) - Tango Heavy (2007)
    Gabriel Fauré (1845-1924) / arr. Plumettaz - Au bord de l’eau (1875)
    Léo Ferré (1916-1993) / arr. Fritz - Écoutez la chanson bien douce (1964)

    PAUSE

    AUF SCHWINGEN DER NACHT
    Michael Nyman (*1944) - Vermeer’s Wife (1985)
    Robert Schumann (1810-1856) / arr. Fritz - In der Fremde aus: Liederkreis Op. 39
    Deutsches Volkslied / arr. Koschitzki - Ich hab die Nacht geträumet (vor 1775 / 2011)
    Oliver Riedel (*1971) / arr. Plumettaz - Seemann (1994)

    DREAM AND DEVOTION
    Chiel Meijering (*1954) - Dreams (2007)
    Victor Plumettaz (*1986) - Scotch Club (2017)
    Martin Gore (*1961) / arr. Ritter - One Caress (1993)
    Daniel Koschitzki (*1978) - Closer to Paradise (2019)

    Ansprechpartner:

  • Weitere Termine auf Anfrage

    Valer Sabadus (Countertenor) & Johannes Ötzbrugger (Laute, Theorbe)

    A Musical Banquet

    Programm:

    Anonymus - "Sta notte mi sognava"
    Pierre Guédron -"Si le parler et le silence"
    John Dowland - "Lady, if you so spite me"
    John Dowland - Preludium P 98 für Laute solo
    John Dowland - Robin P 70 für Laute solo
    John Dowland - "Say love if ever thou didst find", aus: The Third and Last Booke of Songs or Aires
    John Dowland - "In darkness let me dwell"
    Giovanni Girolamo Kapsberger - Toccata für Laute solo
    Domenico Maria Melli - "Se di farmi morire"
    Anonymus - "Passava Amor su arco dearmado"
    John Dowland - A Fancy Fantasie für Laute solo
    John Dowland - "I saw my lady weep", aus: The Second Booke of Songs or Ayres
    John Dowland - "Far from triumphing court"
    Daniel Bacheler - "To plead my faith"
    Anthony Holborne - "My Heavie Sprite"
    Robert de Visée - Prélude für Theorbe
    Robert de Visée - Chaconne
    Alessandro Grandi - "O quam tu pulchra es"
    Henry Purcell - Music for a while", aus: Oedipus, King of Thebes Z 583
    Giulio Caccini - "Amarilli, mia bella", aus: Le nuove musiche , Nr. 8

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    Valer Sabadus (Countertenor) & Spark, die klassische Band

    Closer to Paradise – Die Sehnsucht als Klangerlebnis

    Programm:

    AURE DOLCI INTORNO A ME
    Andrea Ritter (*1978) - The Arrival (2016) - angelehnt an Georg Friedrich Händels Die Ankunft der Königin von Saba aus Salomon HWV 67
    Georg Friedrich Händel (1685-1759) - Augelletti, che cantate - Arie der Almirena aus Rinaldo, HWV 7
    Antonio Vivaldi (1678-1741) / arr. Ritter – Sinfonia - Ouvertüre aus Giustino RV 717
    Antonio Vivaldi (1678-1741) - Vedrò con mio diletto - Arie des Anastasio aus Giustino RV 717
    Antonio Vivaldi (1678-1741)- Allegro aus: Concerto g-Moll Op. 3 No. 2 RV 578

    LA VOIX DOUCE
    Maurice Ravel (1875-1937) / arr. Ritter - Rigaudon aus: Le Tombeau de Couperin (1914-17/1919)
    Erik Satie (1866-1925) - Les Anges aus: Trois Mélodies (1887)
    Kurt Weill (1900-1950) / arr. Koschitzki - Youkali aus: Marie Galante (1934)
    Lev „Ljova“ Zhurbin (*1978) - Tango Heavy (2007)
    Gabriel Fauré (1845-1924) / arr. Plumettaz - Au bord de l’eau (1875)
    Léo Ferré (1916-1993) / arr. Fritz - Écoutez la chanson bien douce (1964)

    PAUSE

    AUF SCHWINGEN DER NACHT
    Michael Nyman (*1944) - Vermeer’s Wife (1985)
    Robert Schumann (1810-1856) / arr. Fritz - In der Fremde aus: Liederkreis Op. 39
    Deutsches Volkslied / arr. Koschitzki - Ich hab die Nacht geträumet (vor 1775 / 2011)
    Oliver Riedel (*1971) / arr. Plumettaz - Seemann (1994)

    DREAM AND DEVOTION
    Chiel Meijering (*1954) - Dreams (2007)
    Victor Plumettaz (*1986) - Scotch Club (2017)
    Martin Gore (*1961) / arr. Ritter - One Caress (1993)
    Daniel Koschitzki (*1978) - Closer to Paradise (2019)

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    Concerto Köln (18 Musiker) – Valer Sabadus (Countertenor)

    London 1734/35 - Händel vs. Porpora

    Programm:

    Konkurrenzkampf zwischen Nicola Porpora und der "Opera of the Nobility" am Lincoln's Inn Fields Theatre und Georg Friedrich Händels "Royal Academy of Music" am Haymarket Theatre und später dem Covent Garden Theatre.
    Ein Clash zwischen zwei Gesangsstars der damaligen Zeit, Farinelli und Carestini.

    Programm:
    G.F. Händel - Ouvertüre, aus "Parnasso in Festa"
    G.F. Händel - Rezitativ "Ma Prima che s'avanzi" und Arie des Apollo"Gran Tonante, Giove immenso", aus "Parnasso in Festa" (Kastrat: Carestini)
    N. Porpora - "Nel già bramoso petto", Arie des Achille aus "Ifigenie in Aulide" (Kastrat: Farinelli)
    P. Castrucci - Aus: Concerto grosso op. 6 Nr. 12 g-Moll (Satz 1 und 2)
    N. Porpora - Rezitativ "Oh volesser gli Dei" und Arie "Dolci fresche aurette", aus Polifemo
    G. Sammartini - Concerto für Oboe C-Dur (Presto - Allegro assai - Andante)
    G.F. Händel - Rezitativ "Ove son..." und Arie des Teseo "Qui ti sfido, o mostro infame!", aus "Arianna in Creta" (Kastrat: Carestini)
    ~
    J.A. Hasse - 1. Satz aus Sinfonie op. 5 Nr. 6 g-Moll
    R. Broschi - "Or la nube procellosa", aus Pasticcio "Artaserse" (Kastrat: Farinelli)
    G.F. Händel - "Ah mio vor", in Bearbeitung für Oboe
    G.F. Händel - "Non tardate, fauni ancora", Arie des Apollo aus "Parnasso in festa" (Kastrat: Carestini)
    G.F. Händel - Concerto grosso B-Dur op. 3 Nr. 2 (1. [&] 2. Satz)
    G.F. Händel - Rezitativ "E vivo ancora..." und Arie des Ariodante "Scherza infida", aus "Ariodante" (Kastrat: Carestini)
    G.F. Händel - "Sento il fato", Arie de Aci aus "Polifemo" (Kastrat: Farinelli)

    Ansprechpartner:

  • Standard-Repertoire - Termine auf Anfrage

    Valer Sabadus (Countertenor) & Spark, die klassische Band

    Closer to Paradise – Die Sehnsucht als Klangerlebnis

    Programm:

    AURE DOLCI INTORNO A ME
    Andrea Ritter (*1978) - The Arrival (2016) - angelehnt an Georg Friedrich Händels Die Ankunft der Königin von Saba aus Salomon HWV 67
    Georg Friedrich Händel (1685-1759) - Augelletti, che cantate - Arie der Almirena aus Rinaldo, HWV 7
    Antonio Vivaldi (1678-1741) / arr. Ritter – Sinfonia - Ouvertüre aus Giustino RV 717
    Antonio Vivaldi (1678-1741) - Vedrò con mio diletto - Arie des Anastasio aus Giustino RV 717
    Antonio Vivaldi (1678-1741)- Allegro aus: Concerto g-Moll Op. 3 No. 2 RV 578

    LA VOIX DOUCE
    Maurice Ravel (1875-1937) / arr. Ritter - Rigaudon aus: Le Tombeau de Couperin (1914-17/1919)
    Erik Satie (1866-1925) - Les Anges aus: Trois Mélodies (1887)
    Kurt Weill (1900-1950) / arr. Koschitzki - Youkali aus: Marie Galante (1934)
    Lev „Ljova“ Zhurbin (*1978) - Tango Heavy (2007)
    Gabriel Fauré (1845-1924) / arr. Plumettaz - Au bord de l’eau (1875)
    Léo Ferré (1916-1993) / arr. Fritz - Écoutez la chanson bien douce (1964)

    PAUSE

    AUF SCHWINGEN DER NACHT
    Michael Nyman (*1944) - Vermeer’s Wife (1985)
    Robert Schumann (1810-1856) / arr. Fritz - In der Fremde aus: Liederkreis Op. 39
    Deutsches Volkslied / arr. Koschitzki - Ich hab die Nacht geträumet (vor 1775 / 2011)
    Oliver Riedel (*1971) / arr. Plumettaz - Seemann (1994)

    DREAM AND DEVOTION
    Chiel Meijering (*1954) - Dreams (2007)
    Victor Plumettaz (*1986) - Scotch Club (2017)
    Martin Gore (*1961) / arr. Ritter - One Caress (1993)
    Daniel Koschitzki (*1978) - Closer to Paradise (2019)

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