Marc André

  • Kontrabass

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Marc Andre_©Zeb Daemen

"Marc André gestaltet die Töne nuancenreich. Mit weichem, elegantem Bogenstrich und warmem Klang lässt er die langen Melodiebögen schweben. Alles steht im Zeichen des Singens." (RBB radio3, 27.04.2026, Imke Griebsch)

Marc André revolutioniert den Kontrabass - mit seinem unverwechselbar klaren und warmen Ton, expressiver Individualität und fein ausgearbeiteter Musikalität etabliert er den Kontrabass als ausdrucksstarkes Soloinstrument und bringt ihn auf der Bühne zum Singen.
In seinen Interpretationen verbindet er mit natürlichem Gespür für musikalische Spannungsbögen klangliche Reinheit mit emotionaler Tiefe.

Von den International Classical Music Awards für „den exquisitesten und elegantesten Klang auf dem Kontrabass“ gelobt, hat er sich eine internationale Präsenz erarbeitet, die durch künstlerische Integrität, Klarheit des Ausdrucks und ein tiefes Engagement für musikalisches Erzählen geprägt ist. Als „Rising Star“ von Classic FM im Rahmen des renommierten Programms „30 under 30“ ausgezeichnet, schrieb er 2025 Geschichte als erster Kontrabassist mit einem Exklusivvertrag bei einem großen Klassiklabel — eine wegweisende Partnerschaft mit Warner Classics. In seinem Debütalbum „Mirage“ (April 2026) offenbart er in einem abwechslungsreichen Programm – von bekannten klassischen Meisterwerken bis zur atmosphärischen Filmmusik – das poetische Potenzial, aber auch die rebellischen Seiten seines Instruments.

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Er konzertierte mit dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Vorarlberger Symphonieorchester, dem Orchestre Symphonique Région Centre-Val de Loire/Tours, der NFM Wrocław Philharmonic, der Sinfonietta Cracovia, dem Sinfonieorchester Liechtenstein sowie der Philharmonie Zielona Góra und trat darüber hinaus mit Ensembles in Österreich, Frankreich, Polen, China und den Vereinigten Staaten auf. Neben dem etablierten Repertoire für Kontrabass und Orchester setzt sich Marc André für zeitgenössische Kompositionen ein. So spielte er 2026 die Uraufführung des eigens für ihn komponierten Konzerts für Kontrabass und Orchester von Ivan Boumans mit dem Sinfonieorchester Liechtenstein unter der Leitung von Sebastian Lang-Lessing.

Neben seinen Orchesterauftritten ist Marc André auch als Kammermusiker mit führenden Künstlern wie Ray Chen, Andreas Ottensamer, Maximilian Hornung und weiteren internationalen Solisten aufgetreten. Ein prägender Moment in seiner frühen künstlerischen Entwicklung war die Entdeckung seines Spiels durch Gautier Capuçon, der sofort seine Einzigartigkeit erkannte. Capuçons Einladung, bei „Un Été en France“ aufzutreten, machte Marc André in ganz Frankreich bekannt und begründete eine Zusammenarbeit, die seine künstlerische Entwicklung bis heute prägt.

Er ist in den weltweit führenden Konzertsälen und Opernhäusern aufgetreten, darunter im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, im Salzburger Mozarteum, im Auditorio Nacional de Música in Madrid sowie im Grand Auditorium de Radio France und in der Salle Gaveau. Ebenso war er an der Wiener Staatsoper und im Gran Teatre del Liceu zu hören. Darüber hinaus trat er in bedeutenden südamerikanischen Spielstätten auf, etwa im Teatro Municipal de Santiago, im Teatro Municipal de Lima, in der Cultura Artística in São Paulo und im Teatro Colón in Buenos Aires. Seine Solotournee durch China 2024, eine der meistbeachteten Streichertourneen der Saison, führte ihn in bedeutende Kulturzentren des Landes.

Zu den Höhepunkten der Saison 2026/27 zählen Konzertengagements in Buenos Aires, Easton (USA) und Deutschland sowie Auftritte in Taipei, Daejeon (Südkorea) und beim Verbier Festival in Shenzhen. Außerdem kehrt Marc für ein Orchesterkonzert mit dem Orchestre de la Garde Républicaine in die Salle Gaveau in Paris zurück.

Marc André ist Preisträger des ICMA Classeek Award, des Anton-Bruckner-Preises der Wiener Symphoniker, des Rahn Musikpreises in der Schweiz, des Karl-Ditters-von-Dittersdorf-Wettbewerbs in der Slowakei sowie der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker und weiterer internationaler Auszeichnungen.

Seine musikalische Ausbildung begann im Alter von vier Jahren zunächst mit der Violine, später mit dem Violoncello, bevor er den Kontrabass entdeckte - jenes Instrument, das zur natürlichen Heimat seiner künstlerischen Stimme wurde. Aus der Verbindung französischer Eleganz und der strukturellen Tiefe der mitteleuropäischen Schule erwuchs seine unverwechselbare musikalische Identität, - ein Gleichgewicht, das die Architektur seines Klangs und seiner Phrasierung prägt.

Marc André spielt auf einem Wiener Kontrabass aus dem Jahr 1827 von Martin Stoß, der ihm großzügig von einem privaten österreichischen Mäzen zur Verfügung gestellt wird. Außerdem ließ er sich vom Geigenbauer Jean Auray aus Lyon einen Kontrabass nach seinen speziellen Klangvorstellungen anfertigen.

Saison 2026/27
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Kontakt

Konzerte

  • Marc André

    Buenos Aires

    Partner:

    Antonio Formaro

    Programm:

    Gounod: Je veux vivre aus Roméo et Juliette CG 9´ arr. Marc André Soltan: Élégie arr. Marc André Tschaikowsky: Valse Sentimentale op. 51 Nr. 6 arr. Marc André Piazzolla: Nightclub 1960 aus: Histoire du tango (from Histoire du Tango) arr. Marc André Albinoni: Adagio g-Moll arr. Marc André Dvorak: Songs my mother taught me 55/4 arr. Fritz Kreisler and Marc André Umebayashi: Yumeji´s Theme arr. Marc André Debussy: Beau soir CD 84 L. 6 arr. Marc André Debussy: Clair de Lune arr. A. Roelens and Marc André Falla: Danza espagnola 1 from la vida breve, arr. Marc André Gluck: Melodie, Dance of the blessed Spirits arr. Fritz Kreisler from Orpheus and Euridice, arr. Kreisler, Marc André Morricone: Themes from Cinema Paradiso arr. Marc André Villa-Lobos: Melodia sentimental W556 arr. Marc André Schumann: Träumerei aus Kinderszenen op. 15 arr. Marc André Piazzolla: Yo Soy Maria extract de Maria De Buenos Aires, arr. Marc André

    Veranstaltungsort:

    Palacio Libertad

Projekte

  • Standard-Repertoire - Termine auf Anfrage

    Marc André (Kontrabass)

    Duo Kontrabass - Klavier

    Programm:

    Vladimir Soltan - Élégie (arr. Marc André)
    Pyotr Ilyich Tchaikovsky - Valse sentimentale (arr. Marc André)
    Robert Schumann - Dichterliebe op. 48, Träumerei
    ~
    Antonín Dvořák - Songs My Mother Taught Me (from Gypsy Songs, Op. 55 No. 4) (arr. Fritz Kreisler and Marc André)
    Manuel De Falla - Danse espagnole no. 1 (La Vida Breve)
    Claude Debussy - Beau soir , Clair de Lune (Arr. A. Roelens & Marc André)
    Christoph Willibald Gluck - Mélodie (arr. Kreisler)
    Ennio Morricone - Cinema Paradiso (arr. Marc André)

    Ansprechpartner:

  • Standard-Repertoire - Termine auf Anfrage

    Marc André (Kontrabass)

    Duo Kontrabass - Gitarre

    Programm:

    Enrique Granados - Danse espagnole No. 5 – Andaluza
    Astor Piazzolla - Histoire du Tango (1. Bordel 1900, 2. Café 1930, 3. Nightclub 1960)
    Manuel de Falla - Siete Canciones populares Españolas (1. El paño moruno, 2. Nana, 3. Canción, 4. Polo, 5. Asturiana, 6. Jota)
    Manuel de Falla - Danse espagnole (La Vida Breve)
    ~
    Yip Harburg - Somewhere over the rainbow
    Ennio Morricone - Cinema Paradiso
    Isaac Albéniz - Córdoba
    Leonard Cohen - Hallelujah
    Bart Howard - Fly Me To The Moon

    Ansprechpartner:

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