Chouchane Siranossian

  • Violine

Generalmanagement

Chouchane Siranossian 1 ©Thibault Stipal

Es ist das Privileg außergewöhnlicher Künstler, das ganze Licht auf sich zu ziehen.
Die Geigerin Chouchane Siranossian ist von dieser Art.” (Diapason)

Chouchane Siranossian zählt heute zu den größten Virtuosen der internationalen Barockszene, sowohl solo als auch an der Seite vieler namhafter Orchester. Ihre Beherrschung des Instruments, unterstützt durch ihre musikwissenschaftliche Forschung, haben sie in einer beispielhaften Karriere zur gefragten Musikerin von großer Einzigartigkeit gemacht.

Chouchane Siranossian beginnt die Saison 2026/27 mit einer Wiedereinladung des International Festival ‘Chopin and His Europe’ Warschau mit dem Pianisten Martín García García. Zu den Höhepunkten der Spielzeit zählen Konzerte mit der Oviedo Filarmonía unter der Leitung von Dayner Tafur-Diaz beim Festival Musika Música in Bilbao, den Stuttgarter Philharmonikern, der Filarmonica George Enescu unter Andrea Marcon in Bukarest, dem Budapest Festival Orchestra sowie der Cappella Mediterranea unter der Leitung von Leonardo García Alarcón beim Bachfest Leipzig und in Namur. Darüber hinaus setzt Chouchane die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Venice Baroque Orchestra unter der Leitung von Andrea Marcon mit weiteren Konzerten fort, darunter Auftritte in der Elbphilharmonie Hamburg sowie in Maribor und Villach.

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Chouchane Siranossian begann die Ausbildung auf der Violine bei Tibor Varga in Sion. Bereits mit 15 Jahren wurde sie in die Klasse von Pavel Vernikov am CNSM in Lyon aufgenommen. Im Jahr 2002 wechselte sie zu Zakhar Bron an die Musikhochschule Zürich, wo sie 2007 ihr Solistendiplom mit höchster Auszeichnung erhielt. Kurz darauf wurde sie Konzertmeisterin des Sinfonieorchesters St. Gallen (Schweiz), wo sie bis zu ihrem entscheidenden Treffen mit Reinhard Goebel blieb. Anschließend widmete sie sich in seiner Klasse am Mozarteum in Salzburg intensiv dem Studium der Alten Musik und arbeitete regelmäßig als Solistin mit ihm zusammen.

Gleichzeitig spielt sie aber auch Uraufführungen und arbeitet mit Komponisten wie Daniel Schnyder, Marc-André Dalbavie, Aaron Kernis, Bechara El Khoury, Éric Tanguy, Benjamin Attahir und Thomas Demenga.

Chouchane Siranossian tritt als Solistin auf der modernen wie der barocken Geige auf. Musikalische Partner waren u.a. Leonardo García Alarcón, Bertrand Chamayou, Andrea Marcon, Jos van Immerseel, Christophe Rousset, Andreas Spering und Thomas Hengelbrock sowie mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, den Bamberger Symphonikern, Les Siècles, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem Venice Baroque Orchestra. Sie konzertiert in großen Konzertsälen wie dem Théâtre des Champs-Elysées, dem Palau de la Música Catalana, der Wigmore Hall London, dem Bozar Brüssel, dem KKL Luzern, der Philharmonie Köln, der Warschauer Philharmonie und dem Brucknerhaus Linz sowie bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Bachfest Leipzig, den Dresdner Musikfestspielen, den Thüringer Bachwochen und dem Heidelberger Frühling.

Als Exklusivkünstlerin von Alpha Classics veröffentlichte Chouchane Siranossian zuletzt ihr Album Duello d'archi a Venezia. Mit dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon präsentiert sie ein "Duell" zwischen Werken von Vivaldi, Tartini, Locatelli und Veracini, das bereits mit dem Clef d’or von ResMusica ausgezeichnet wurde. Ihr vorheriges Album Bach before Bach mit Leonardo García Alarcón und Balázs Máté erhielt den Diapason d’Or, den Muse d’Or des Muse Baroque sowie einen Pizzicato Supersonic. Die Kritik zeigte sich ebenfalls begeistert von der 2020 erschienenen Aufnahme der Violinkonzerte von Tartini mit dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon. Für das Album erhielt Chouchane Siranossian den Preis der Deutschen Schallplattenkritik (März 2020), den Choc Classica 2020, den ICMA 2021 in der Kategorie „Baroque Instrumental“ sowie den Premio della critica discografica Franco Abbiati – III Edizione – 2021. Es folgte die Einspielung der Violinkonzerte von Andreas Romberg mit dem Capriccio Barock Orchester, die enthusiastische Kritiken erhielt, mit dem Muse d’Or des Muse Baroque ausgezeichnet und für den ICMA 2022 nominiert wurde.
Darüber hinaus nahm sie gemeinsam mit der {oh!} Orkiestra Historyczna für das Chopin-Institut Warschau die Violinkonzerte von Felix Janiewicz auf.
Ihre erste Solo-CD Time Reflexion wurde bereits 2015 mit dem Diapason Découverte ausgezeichnet. Auch In Time, ihre Einspielung von Mendelssohns Violinkonzert mit Anima Eterna Brugge, sowie L’Ange et le Diable mit Jos van Immerseel erhielten zahlreiche Auszeichnungen, darunter zwei International Classical Music Awards (2017 und 2019).

Chouchane Siranossian spielt auf einer Barockvioline von Giuseppe und Antonio Gagliano sowie auf einer Violine von Giovanni Battista Guadagnini (1735, Piacenza), die ihr von einer Schweizer Familie zur Verfügung gestellt wird.

https://www.chouchane-siranossian.com/

Saison 2026/2027

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Kontakt

News

Konzerte

  • Chouchane Siranossian

    Warschau, 19:00 Uhr

    Partner:

    Martin Garcia Garcia

    Programm:

    Brahms: Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 G-Dur op. 78 (´´Regenliedsonate´´) Mikuli: Grand Duo for violin and piano Debussy: Sonate für Violine und Klavier g-Moll L 140 Franck: Sonate für Violine und Klavier A-Dur

    Veranstaltungsort:

    Warsaw Philharmonic Hall

    Veranstalter:

    https://nifc.pl/en//

  • Chouchane Siranossian

    Staufen, 19:00 Uhr

    Partner:

    Astrig Siranossian, Nathanael Gouin

    Programm:

    Narekatsi: Havun Havun Babajanian: Poème Babajanian: Élégie Kradjian: Sari Siroun Yar Kradjian: Sari Artchig Chatschaturjan: Berceuse aus Ballet Gayane Chatschaturjan: Uzundara aus Ballett Gayane Chatschaturjan: Nocture Aroutiunian: Impromptu Pause: PAUSE N.: Werk noch tbc. Babajanian: Trio in F sharp minor for piano, violin and cello

    Veranstaltungsort:

    FaustForum Staufen

    Veranstalter:

    https://www.staufen.de/kultur+_+freizeit/kulturveranstaltungen/musikwoche

  • Chouchane Siranossian

    Roßleben, 16:00 Uhr

    Programm:

    Bach: Partita für Violine solo Nr. 3 E-Dur BWV 1006 Tartini: Sonate für Violine solo - Bearbeitung für Solovioline von Chouchane Siranossian g-Moll Teufelstriller Bach: Sonate für Violine solo Nr. 2 a-Moll BWV 1003 Ysaÿe: Sonata Ballade Nr. 3

    Veranstaltungsort:

    Klosterschule Roßleben

    Veranstalter:

    https://www.deutschlandradio.de/

Projekte

  • Weitere Termine auf Anfrage

    Chouchane Siranossian (Violine) - Astrig Siranossian (Violoncello) - Nathanaël Gouin (Klavier)

    Armenische Musik - Werke für Violine, Violoncello und Klavier

    Programm:

    Trio-, Duo- und Solowerke von Babadschanjan, Komitas, Aroutounian, Khachaturian und Krikor Naregatsi, verbunden mit armenischen Volksliedern

    Grigor Narekatsi - Havun Havun (3')
    Arno Babajanian - Poème (6')
    Arno Babajanian - Élégie (4')
    Serouj Kradjian - Sari Siroun Yar für Violine und Klavier (7')
    Serouj Kradjian - Sari Aghjik für Violine und Cello (4')
    Aram Chatschaturjan - Berceuse aus Ballet Gayane
    Aram Chatschaturjan - Uzundara aus Ballett Gayane
    Aram Chatschaturjan - Nocture
    Alexander Aroutiunian - Impromptu für Cello und Klavier (4')
    ~
    Komitas - 10 Miniaturen
    Arno Babajanian - Trio in fis-Moll für Klavier, Violine und Violoncello (24')

    Ansprechpartner:

  • Weitere Termine auf Anfrage

    Chouchane Siranossian (Violine) - Ilya Gringolts (Violine) - Vital Julian Frey (Cembalo)

    Werke für 2 Violinen und Cembalo

    Programm:

    J. S. Bach - Triosonate in G-Dur BWV 1038
    C.P.E. Bach - Triosonate in d-Moll
    H.I.F. Biber - Partia 5 aus "Harmonia artificioso-ariosa"
    ~
    G.F. Telemann - Triosonate in Es-Dur aus der "Tafelmusik"
    J-M. Leclair - Triosonate in d-Moll, op. 3 Nr. 1
    A. Vivaldi - "La Follia" in d-Moll, op. 1 Nr. 12, RV 63

    Dauer: 90 min (inkl. Moderation)

    Ansprechpartner:

  • Weitere Termine auf Anfrage

    Venice Baroque Orchestra (14 Musiker) – Chouchane Siranossian (Violine)

    Duello d'archi

    Programm:

    Antonio Vivaldi (1678-1741): Konzert für Violine, Streicher und basso continuo "La tempesta di mare" Es-Dur op. 3 Nr. 5 RV 253 (ca. 10 Min.)
    Francesco Maria Veracini (1690-1768): Sonata Nr. 12 d-Moll op. 2
    Giuseppe Tartini (1692-1770): Konzert für Violine und Orchester A-Dur D 96 (12 Min.)
    ~
    Pietro Locatelli (1695-1764): Konzert für Violine, Streicher und basso continuo Nr. 2 c-moll op. 3
    Antonio Vivaldi (1678-1741): Concerto for strings and basso continuo G Minor RV 157
    Antonio Vivaldi (1678-1741): Concerto - für Violine, Streicher und B.c D-Dur RV 208 ´´Grosso Mogul´´ (15 Min.)

  • Weitere Termine auf Anfrage

    Venice Baroque Orchestra (16 Musiker) – Andrea Marcon (Leitung) – Chouchane Siranossian (Violine)

    Vivaldis Vier Jahreszeiten

    Programm:

    Händel - Concerto grosso Nr. 1 G-Dur HWV 319
    Vivaldi - Concerto - für zwei Violoncelli, Streicher und B.c. g-Moll RV 531
    Vivaldi - Concerto per archi g-Moll RV 157
    Vivaldi - Concerto - für Violine, Streicher und B.c D-Dur RV 208 ´´Grosso Mogul´´
    ~
    Vivaldi - Vier Jahreszeiten op. 8

  • Weitere Termine auf Anfrage

    Chouchane Siranossian (Violine)

    Vom barocken Italien bis zur zeitgenössischen Musik

    Programm:

    Heinrich Ignaz Franz Biber - Passacaglia "Schutzengel" in g-Moll für Violine solo (aus den Rosenkranz-Sonaten)
    Giuseppe Tartini - Sonate für Violine solo g-Moll "Teufelstriller"
    Johann Wenzel Anton Stamitz - Menuetto Presto aus Divertimento I für solo Violine
    Niccolò Paganini - "24. a-Moll, Thema: Quasi presto - 11 Variationen - Finale" aus 24 Capricen op. 1
    Eugène Ysaÿe - Sonate für Violine solo d-Moll op. 27/ 3 "Ballade" (für George Enescu)
    David Chappuis - Carmina
    Johann Sebastian Bach - Chaconne aus Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004

    Ansprechpartner:

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