Weigold&Böhm


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  • Ensemble Artaserse

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Die Russische Nationalphilharmonie begeistert auf Deutschlandtournee

Mit Werken von Tschaikowsky und Rachmaninov ging die Russische Nationalphilharmonie unter der Leitung ihres Gründers und Chefdirigenten Vladimir Spivakov auf Tournee. Publikum wie Fachpresse waren gleichermaßen begeistert:

"...Nach der Pause erklang Rachmaninow, kein Klavierkonzert, sondern die drei Sinfonischen Tänze. Nummer eins bekannt als Titelmelodie der Fernsehsendung "Quarks & Co.". Tolle Stücke, mit allem Drum und Dran: Klavier, Harfe, Tamtam in finaler Funktion. Saxophon, Bassklarinette, gestopfte Trompeten, Piccolo und kleine Trommel mit Sonderaufgaben, dazu russische Seele in Höhen und Tiefen, sogar das "Dies irae".
Die Damen und Herren aus Moskau zeigten klangliches Raffinement, selbst wenn einige der drastischen Höhepunkte ins Vulgäre entglitten. Aber der Saal zeigte sich auch hier begeistert...." (Rheinische Post, Armin Kaumanns, 25.11.2016)

 "...Spivakov führte uns die "russische" Klangpalette des Orchesters mit seiner dunkeltimbrierten Grundierung und der expressiven Bläserkultur vor und einen Tschaikowsky, dessen Melodramatik er "con anima" erfüllte, das Pathos mit Andacht und die nervösen Erregungszustände mit viel Dramatik. Mit drei Zugaben zeigte er dann aber die ganze Ausdrucksspannweite des Eliteensembles, von raffiniert über manieriert bis schmissig." (Süddeutsche Zeitung, Klaus P. Richter, 28.11.2106)

"...Das Orchester spielte die Symphonischen Tänze von Sergej Rachmaninow - rhythmisch scharf und klanglich gleißend. Stellenweise hatte die Musik schon etwas Aufpeitschendes. Sanfte Momente konnten Spivakov und seine Philharmoniker aber ungemein sanft spielen, so als würde auf die gerade noch gerissenen Wunden heilender Balsam gegeben.
Souverän und ruhig wie ein Dompteur gibt Spivakov seine dirigentischen Anweisungen in dieser russischen Raubtier-Manege. Abermals starken Applaus gibt es dafür am Ende, vier tänzerische Zugaben, darunter Valse triste von Jean Sibelius und den Walzer aus Aram Khatchaturians Suite "Masquerade"." (Westdeutsche Zeitung, Lars Wallerang, 25.11.2016)

"...Höchste Authentizität versprach - und hielt - die Russische Nationalphilharmonie, die eng mit der Vladimir-Spivakov-Stiftung zugunsten junger talentierter Musiker zusammenarbeitet, auch mit der Interpretation der Sinfonie Nr. 4 f-Moll opus 36 von Tschaikowsky. Spivakov entfesselte in den dramatischen Ecksätzen enorme Dezibelstärken, überzeugte aber vor allem in der Intimität der instrumentalen Dialoge im Andantino und in der unfassbaren Virtuosität des Pizzicato-Scherzos.
Mehr als großzügig die Zugaben: zwei Mal Tschaikowsky, der Walzer aus dem Ballett "Dornröschen" und ein rasanter Tanz aus dem "Nussknacker", schließlich mit viel Liebe zum Detail der Marsch aus der Oper "Die Liebe zu den drei Orangen" von Sergei Prokofijew." (Mannheimer Morgen, Waltraud Brunst, 18.11.2016)

"...Und gaben anschließend auch die vierte Sinfonie ganz im romantischen Sinne, schon äußerlich durch entschiedenen Verzicht auf Pausen zwischen den Sätzen: wie eine zusammenhängende organische Einheit, nicht die einzige, die Tschaikowsky durch ein mächtiges Schicksalsmotiv umklammert hat. Innerlich formte Spivakov die weiten Satzstrecken durch sicheren dramaturgischen Atem wie durchdachte, teilweise ungewohnte Phrasengestaltung.
Und dieses exzellente Orchester wusste das Pizzicato auf Zehenspitzen ebenso auszukosten wie im satt geerdeten großen Klangbild die Sonne aufgehen zu lassen..." (www.derwesten.de; 23.11.2016)