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Wagners Ring des Nibelungen in historischer Aufführungspraxis: Concerto Köln und Kent Nagano starten außergewöhnliches Projekt

Gemeinsam mit dem Dirigenten Kent Nagano widmet das Barockorchester Concerto Köln sein nächstes Großprojekt "Wagner Lesarten" Richard Wagners Opernzyklus "Der Ring des Nibelungen". Das gesamte Werk soll über drei Jahre hinweg aus historischer Perspektive untersucht und im Anschluss historisch informiert auf die Bühne gebracht werden. Gemeinsam mit der Kunststiftung NRW und der Universität sowie der Musikhochschule Köln soll das Werk wissenschaftlich untersucht werden. Daraus wird ein historisches Aufführungskonzept entwickelt, welches ab der Spielzeit 2020/21 von Concerto Köln unter der Leitung von Kent Nagano aufgeführt wird.

Durch das Projekt sollen nicht nur neue Impulse für die Aufführungspraxis von Werken des 19. Jahrhunderts gegeben, sondern auch neue Interpretationsansätze für diese Musik geschaffen werden. Die wissenschaftlichen Ergebnisse sollen via Open Access veröffentlicht werden. Am 29. September beginnt das Projekt mit einem öffentlichen wissenschaftlichen Symposium, bei dem Experten die komplexe Materie der Wagner-Lesarten vorstellen und diskutieren.

Kent Nagano, der die Gesamtleitung innehat, sagt über das Mammut-Projekt: "Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« ist wahrscheinlich eine der am meisten erforschten Kompositionen, gleichwohl eine systematische Annäherung an die Tetralogie aus historisch informiertem Blickwinkel noch nicht erfolgt ist. Umso wichtiger ist es, dass man eine solche Aufgabe angeht und nun auch im romantischen Repertoire Hörgewohnheiten in Frage stellt, die bisher unumstößlich schienen. Mit Concerto Köln verbinden mich zahlreiche Projekte und ich bin davon überzeugt, in dem Kölner Ensemble und mit der Kunststiftung NRW zwei kompetente Partner dafür gefunden zu haben, die wissenschaftlichen Grundlagen für eine historisch informierte Lesart von Richard Wagners »Ring« zu erarbeiten."

Als "Suche nach dem idealen Wagner-Klang" wird das Projekt vom Generalanzeiger (15.09.2017) bezeichnet, und auch die Neue Osnabrücker Zeitung (15.09.2017) berichtet über die Erwartungen, die von verschiedenen Seiten an dieses Projekt gestellt werden.

Auf der Deutschen Welle führte Jochen Hubmacher ein Gespräch mit Hinrich Müller, dem wissenschaftlichen Leiter des Projektes. Die beiden sprechen über die Herausforderungen, ein solches Werk wie Wagners Ring hinsichtlich der historischen Aufführungspraxis zu erforschen, beispielsweise wenn es um die Aussprache des Librettos geht. Das gesamte Gespräch können Sie hier nachhören: http://bit.ly/2yoieor.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projekt-Website.