Weigold&Böhm


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  • Ensemble Artaserse

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Gautier Capuçon begeistert als Solist beim Eröffnungskonzert der Ludwigsburger Schlossfestspiele

Die Ludwigsburger Schlossfestspiele wurden am 4. Mai mit einem fulminanten Auftaktkonzert im Forum am Schlosspark eröffnet. Cellist Gautier Capuçon präsentierte das Cellokonzert Nr. 1 von Dimitrij Schostakowitsch und wurde vom Festspielorchester der Schlossfestspiele unter der Leitung von Chefdirigent Pietari Inkinen begleitet. Dabei begeisterte er nicht nur das Publikum, sondern erzielte auch bei der Presse großes Lob für seine Interpretation des dem Cellisten Rostropowitsch gewidmeten Solokonzerts.

"Ungeheuer differenziert dann der langsame zweite Satz, das Cello erhebt seine Stimme melancholisch, wie traumverloren über den harschen Bratschenfiguren und Pizzicati der Celli und Bässe. Erst klagend in vibratoloser Sprödigkeit, dann expressiv sich entfaltend und in den Höhen lyrisch aufblühend, spielt Capuçon seinen Solopart, zitiert dann zu scharfen Fagott-Intervallen ein Volksliedmotiv wie zur Erinnerung an eine glücklichere Zeit, verliert sich am Schluss im Dialog mit den Tönen der Celesta in zartesten Flageoletts." (Ludwigsburger Kreiszeitung, 06./07.05.2017)

"Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein." (Stuttgarter Zeitung, 06./07.05.2017)

"Virtuos Gautier Capuçon gelingt es, die vielerlei Farben der Klage im Cellokonzert markant-schroff zu realisieren. Virtuose Technik erlaubt ihm intensivst die schrillen Schreie des ersten und dritten wie auch die schlichten Tränen-Lieder des zweiten Satzes lebendig werden zu lassen. Höhepunkt: die einsame Verlorenheit der großen Kadenz – kein Trost, keine Farbe, nirgends." (Heilbronner Stimme, 06.05.2017)

"Die […] weitgespannte Kadenz ist wie ein Monolog des Soloinstruments voller innerer Spannungen, die Capuçon in dunkelste Tiefen lotet und bis zu virtuoser Raserei steigert. Schwerblütig und zugleich motorisch nach vorne drängend, energiegeladen schließlich das unmittelbar anschließende Finale: dieser Schostakowitsch hatte starke Wirkung und wurde vom Publikum enthusiastisch applaudiert." (Eßlinger Zeitung, 06./07.05.2017)

"Das Stück wurde dem Cellisten Mtislaw Rostropowitsch gewidmet. Fast 60 Jahre später denkt sich der junge Gautier Capuçon in diesen Freiheitswunsch hinein, spielt die Töne einzeln, wie Hammerschläge, um dann zum hoffnungsfrohen romantischen Zupfen überzugehen. Dieser abrupte Wechsel des Cellospiels in Kommunikation mit dem Klangteppich, den das Orchester ihm ausbreitete, verwirrt den Zuhörer, lässt ihn zurück mit vielen Gedanken." (Bietigheimer Zeitung, 06.05.2017)