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Rückblick: David Garrett auf Tournee mit dem Sinfonieorchester Basel

Star-Geiger David Garrett war im März als Solist mit dem Sinfonieorchester Basel auf Tournee. Bei den Konzerten präsentierte er das Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 von Peter Tschaikowsky unter der Leitung von Dennis Russell Davies. An allen Konzertorten wurde Garrett vom Publikum begeistert empfangen und mit jubelndem Applaus überhäuft. Auch die Presse ist von der Interpretation des Violinkonzerts restlos überzeugt:

"Die Spitzentöne kamen blitzsauber, die Läufe und Glissandi in der Kadenz des ersten Satzes waren ausgefeilt, und im Finale entzückte der Kontrast zwischen tiefen, wie mit Schmirgelpapier hingefläzten Noten und lustig-luftigen Flageolettklänge. Auch toll: Die Klangverdichtung gegen Ende des Finales, als sich der Geiger fast in Rage spielte, bis das Orchester im Marschrhythmus das Zepter übernahm. Man hörte also nicht nur einen technisch souveränen, sondern einen ausdruckswilligen Solisten." (Basler Zeitung, 17.03.2017)

"Aber er entlockt seiner Stradivari immer wieder Töne von geschmeidiger Süße, verleiht der Musik vorantreibende Momente. […] Davies geht mit seinem sehr aufmerksam reagierenden Orchester auf die rhythmischen Eigenarten des Geigenstars flexibel ein, im Finale entwickelt sich ein geradezu unwiderstehlicher Sog, während im langsamen Satz die natürliche Phrasierung der Holzbläser einen Kontrast zu den sehr artifiziellen Akzenten bietet, die Garrett hier setzt." (Badische Neueste Nachrichten, 21.03.2017)

"Diese Präzision und Einheit behielt das Orchester auch mit David Garrett bei, Im Violinkonzert fanden beide zu einem dynamischen und flexiblen Dialog. Mit teils gespannter Stille verfolgt das Publikum, wie technisch brillant Garrett sein Instrument beherrscht und welche Nuancen er aus seinem Klangkörper herausholt." (Allgäuer Zeitung, 22.03.2017)

"Von Klassik-Kritikern argwöhnisch beäugt, von Frauen geliebt, als Pop-Gott mit Geige in der Olympiahalle turnend, vom Altmeister Yehudi Menuhin in den Himmel gelobt […] als herausragender "Paganini" in einem mittelmäßigen Film verschlissen: An David Garrett scheiden und reiben sich die Geister. Wer ihn aber in der Philharmonie mit einem rein klassischen Konzert erlebt, weiß: Dieser Mann ist kein Scharlatan, eher ein spielerischer Schlem, jedenfalls aber ein spielerisch großer Künstler." (Abendzeitung München, 23.03.2017)

Das gesamte Programm der Konzerte war:

Carl Maria von Weber - Ouvertüre zur Oper "Euryanthe" J. 291
Peter Tschaikowsky - Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Peter Tschaikowsky - Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36