Weigold&Böhm


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  • Ensemble Artaserse

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Katia und Marielle Labèque mit Werken von Ravel beim Schleswig-Holstein Musik Festival

Die Schwestern Katia und Marielle Labèque gaben beim Schleswig-Holstein Musik Festival im Kieler Schloss ein Konzert ganz unter dem Motto des diesjährigen Komponisten-Schwerpunkts. Mit Werken von Maurice Ravel sowie anonymen baskischen Volksweisen standen der Komponist und seine baskischen Wurzeln im Mittelpunkt. Die Pianistinnen - gebürtig im französischen Teil des Baskenlandes - zeigten neben ihren Interpretationen der Ravel-Werke, wie faszinierend der Klang von traditionell-baskischer Volksmusik sein kann. Dies spiegelte sich auch im Publikum des fast ausverkauften Konzerts am 24. August wider, welches die Musiker am Ende mit großem Applaus verabschiedete. Und auch die Presse zieht  von dem gelungenen Konzertabend ein äußerst positives Fazit.

"Hier zeichneten die temperamentvollen Schwestern diverse spanische Stimmungsbilder rund um ein markantes Habanera-Motiv kontrastreich nach, markierten die immer wiederkehrenden ostinaten Motive und entfesselten in der abschließenden "Feria" ein grandioses pianistisches Feuerwerk. (,,,) Natürlich durfte Ravels "Bolero" nicht fehlen. Zwei bis zum Schluss sich munter steigernde, bestens gelaunte Pianistinnen plus fünf entfesselte Basken mit ihrem abenteuerlichen Sammelsurium an Percussion-Instrumenten: Ravel nannte so etwas einen "phantastischen Wirbel", dem Auditorium war es Ovationen wert." (Flensburger Tagblatt, 26.08.2017)

"Was die beiden Schwestern Katia und Marielle Labèque auf die Bühne des nahezu ausverkauften Kieler Schlosses zauberten, war gerade im ersten Teil ihres Konzerts mit Maurice Ravels Ma mère l'oye ("Meine Mutter, die Gans") und der Rapsodie espagnole im wahrsten Sinne traumhaft. Das französische, international renommierte und vielbeschäftigte Klavierduo, eine feste Größe beim SHMF, spielte die Werke des Meisters vierhändig oder auf zwei Klavieren und die Interpretationen waren nie auf vordergründigen musikalischen Effekt, sondern auf federleichte Schönheit und hohe Emotionalität ausgelegt. (...) Natürlich war der finale Bolero von Ravel mit allen Beteiligten des Abends der schillernde Höhepunkt dieses an Glanzlichtern wahrhaftig nicht armen Konzerts." (Kieler Nachrichten, 26.08.2017)

Das gesamte Konzertprogramm war:

Maurice Ravel - Ma mère l´oye Cinq pièces enfantines für Klavier zu 4 Händen
Maurice Ravel - Rhapsodie espagnole
Anonym - Traditional basq songs
Maurice Ravel - Boléro