Weigold&Böhm


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  • Ensemble Artaserse

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Thibaudet fesselt das Wuppertaler Publikum mit Gershwin

Bei zwei Konzerten präsentierte Jean-Yves Thibaudet das Concerto in F von George Gershwin und begeisterte mit seiner Interpretation das Publikum. Gemeinsam mit dem Festivalorchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele unter der Leitung von Pietari Inkinen gastierte der Weltklassepianist am 28. Juni beim Klavier-Festival Ruhr und am 29. Juni 2017 bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Thibaudet gestaltete Gershwins Werk feingliedrig aber schlicht und glänzte dabei durch seinen klaren Anschlag. Bei beiden Konzerten feierte das Publikum den Solisten mit begeistertem Applaus, welcher auch nach der Zugabe nicht enden wollte.

Die Presse zeigt sich ebenfalls begeistert:

"Die Verschmelzung von traditioneller Form und amerikanischem Jazz spielte der Starpianist Jean-Yves Thibaudet nicht nur mit makelloser Technik, sondern auch mit französischer Eleganz. Dafür wurde er vom Publikum euphorisch gefeiert und gab mit Maurice Ravels "Pavane pour une infante défunte" eine Zugabe, die ebenso begeisterte" (Bietigheimer Zeitung, 01.07.2017)

"Jean-Yves Thibaudet - nachtblauer Smoking, silbergraue Glitzerslipper, funkelndes Diamantamulett am Hals, ein extravaganter Solist - bringt genuines Jazz-Feeling in dieses Stück zwischen klassischem Klavierkonzert und sprühender Improvisation. Das wirkt geradezu ansteckend auf Inkinen und das Festspielorchester, die Streicher schwelgen im Sound von Gershwins Songbook, das Finale des ersten Satzes ist wie ein Wettrennen der beiden Ferrari- und Porschefans Thibaudet und Inkinen, doch punktgenau und völlig rhythmisch synchron kommen sie über die Ziellinie. Die Solokadenzen des Pianisten sind großartig sensibel im Ausdruck, [...] die rhythmische Brisanz und Explosivität des "Agitato"-Finale sind atemberaubend und von Thibaudet und dem Festspielorchester hinreißend musiziert." (Ludwigsburger Kreiszeitung, 01./02.07.2017)

"Die Anklänge an den Blues im Binnensatz und die Ragtime-Charaktere im Finale gestaltete er [Anm. Thibaudet] ungemein zart, luftig. Von den hochvirtuosen Akkord- und Tonrepetitionen sowie den wieselflinken Läufen nahm er jeglichen Bombast. Stattdessen perlten sie herrlich locker-leicht." (Westdeutsche Zeitung, 30.06.2017)