Weigold&Böhm


  • Lisa Batiashvili

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  • Denys Proshayev

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  • David Garrett

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  • Concerto Köln

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  • Nicola Benedetti

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  • Venice Baroque Orchestra

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  • Jos van Immerseel

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  • Philippe Jaroussky

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  • Giuliano Carmignola

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  • Miguel Harth-Bedoya

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  • Anima Eterna Brügge

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  • Gautier Capuçon

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  • Tal & Groethuysen

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  • Alexandre Tharaud

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  • Andrea Marcon

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  • Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

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  • Raphaela Gromes

  • Jean-Yves Thibaudet

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  • Jean Rondeau

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  • Javier Perianes

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  • Russische Nationalphilharmonie

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  • Shao-Chia Lü

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  • La Cetra Basel

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  • Orfeo 55

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  • Katia & Marielle Labèque

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  • Regensburger Domspatzen

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  • Ensemble Artaserse

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Julia Lezhneva

Die junge russische Sopranistin Julia Lezhneva überzeugt und begeistert bereits international: ihre Stimme wird als “engelsgleich” (The New York Times) bezeichnet, sie sänge mit “reinem Ton” (Opernwelt) und “makelloser Technik“ (The Guardian). Zu einer Sensation geriet ihr Auftritt mit Rossinis „Fra il padre“bei den Classical Brit Awards 2010 in Londons Royal Albert Hall, zu denen sie von Dame Kiri Te Kanawa eingeladen wurde.

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Sie wurde 1989 als Tochter zweier Geophysiker auf der russischen Insel Sachalin geboren und erhielt im Alter von fünf Jahren bereits Klavier- und Gesangsunterricht. Sie absolvierte die Gretchaninov Musikschule und führte ihre Gesangs- und Klavierstudien am Moskauer Konservatorium fort. Mit 17 Jahren erlangte sie internationale Aufmerksamkeit als sie Elena Obraztsova International Wettbewerb gewann und mit 18 Jahren zusammen mit Juan Diego Flórez das Rossini Opernfestival in Pesaro eröffnete. 2008 wurde sie vom Tenor Dennis O’Neill in Cardiff unterrichtet und vervollständigte ihre Ausbildung bei Yvonne Kenny an der London Guildhall School. Darüberhinaus hat sie Meisterklassenkurse bei Elena Obraztsova in St. Petersburg, Alberto Zedda in Pesaro und Thomas Quasthoff in Verbier besucht. 2009 wurde sie mit dem ersten Preis des Pariser Opernwettbewerbs ausgezeichnet und war damit die jüngste Wettbewebsgewinnerin seiner Geschichte.

Die Opernwelt zeichnete sie mit dem Titel „Nachwuchskünstlerin des Jahres 2011“ aus für ihr Debut an der La Monnaie in Brüssel. Im darauffolgenden Jahr erlebte sie einen überwältigenden Erfolg mit Werken von Rossini bei der Victoires de la Musique Classique Gala in Paris als sie zusammen mit Renée Fleming, Natalie Dessay, Philippe Jaroussky and Nathalie Stutzmann auf der Bühne stand. Darüber hinaus war sie in drei aufeinanderfolgenden Saisons als Asteria in Händels Temerlano bei den Salzburger Festspielen zu erleben, an der Seite von Plácido Domingo und Bejun Mehta.

In der Saison 2016/17 tourte Julia Lezhneva wiederholt in Australien, gab Konzerte in Lausanne, Toulouse, St. Petersburg, der Berliner Philharmonie. Außerdem feierte sie ihr Debüt am Gewandhaus Leipzig unter Herbert Blomstedt. Weitere Einladungen führten sie nach Madrid, nach Luzern, wo sie mit La Voce Strumentale und Dmitry Sinkovsky das Oster-Festival eröffnete, sowie ins Konzerthaus Berlin. Im April 2017 veröffentlichte Decca das gemeinsam mit Concerto Köln eingespielte Album mit Graun-Arien. Weitere Konzerte mit Graun-Arien führten Julia Lezhneva mit dem Kammerorchester Basel nach Paris, München, Zürich und Dresden.

Im Sommer 2017 war sie Gast auf den Bühnen der Festivals in Herrenchiemsee, Reingau und Gdansk sowie Peralada Festival. Mit einer Tournee mit MusicAeterna und Teodor Currentzis mit Mozart’s Requiem schloss sie die vergangene Saison ab.

Die Saison 2017/18 führt Julia Lezhneva mit Concerto Köln und Händel- und Graun-Arien zum Concertgebouw Amsterdam, in die Frankfurter Alte Oper und ins Prinzregententheater nach München. Außerdem folgt sie Einladungen zum Gewandhaus Leipzig, nach Bregenz, St. Petersburg, Moskau, nach Halle (Saale) sowie Wien. Mit dem Seoul Philharmonic debütiert sie in der Lotte Concert Hall, bei der Orquesta Nacional de España in Madrid sowie mit Seattle Symphony in der Benaroya Hall. In Budapest und dem Theatre des Champs Elysées in Paris wird sie Stabat Mater gemeinsam mit Franco Fagioli aufführen.