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Philippe Jaroussky

There are countertenors, and then there is Mr. Jaroussky.
(The New York Times, 2/2014)

„Er ist der beste Countertenor der Gegenwart“, so Spiegel online über Philippe Jaroussky, der sich mittlerweile als einer der großen Sänger unserer Zeit international etabliert hat. Mühelos klettert seine Stimme in hohe Sopranlagen und bewältigt virtuoseste Koloraturen nuancenreich und mit schwebender Leichtigkeit. Kein Wunder, dass Philippe Jaroussky – „der Strahlengott unter den Countertenören“ (Süddeutsche Zeitung) – bereits zahlreiche Preise erhielt. 2010 bekam er seine vierte Victoire de la Musique als „Sänger des Jahres“. Darüber hinaus war er 2013 nominiert in der Kategorie „Bester männlicher Opernsänger“. Ebenfalls als „Sänger des Jahres“ wurde er 2008 mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet – als erster Countertenor in der Geschichte dieses Preises. Weitere ECHO Klassik Awards wurden Jaroussky 2009 in Dresden (mit L’Arpeggiata) und 2016 in Berlin verliehen.

Nach seiner Residency in der Elbphilharmonie Hamburg (Saison 2016/17) und seinem einzigartigen Auftritt bei der Eröffnungsfeier der neuen Elbphilharmonie wird sich Philippe Jaroussky im Herbst 2017 Werken von Händel widmen. Auf einer Tournee mit seinem Ensemble Artaserse wird er zudem das Programm seines neuen Albums bei Erato-Warner Classics bekannt machen. Daraufhin wird er bei zwei namhaften Opernproduktionen in Paris auftreten: Only the Sound remains von Saariaho (in der Opéra de Paris) und Alcina von Händel (im Théâtre des Champs-Élysées). Zum Abschluss der Spielzeit wird Jaroussky ebenfalls am Théâtre des Champs-Élysées die Hauptrolle in Glucks Orfeo singen.

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Philippe Jaroussky widmet sich einem vielfältigen und breiten Repertoire. Neben den bekannten Arien der Barockzeit sucht er vergessenes Repertoire, wie von Antonio Caldara, Johann Christian Bach und Nicola Porpora. Daneben widmet er sich aber auch den französischen Liedern sowie zeitgenössischen Kompositionen. So wurde für ihn u.a. das Werk „Sonnets de Louise Labé“ für Countertenor und Orchester von Marc-Andre Dalbavie komponiert. Im März 2016 wirkte er in einer Uraufführung von Kaija Saarihos Komposition „Only the Sound Remains“ am Opernhaus Amsterdam mit. Auch dieses Werk hat die Komponistin speziell für seine Stimme geschrieben. Nach zahlreichen Auftragskompositionen und Uraufführungen gab Philippe Jaroussky im Mai 2017 sein Debut von „Les Nuits d Été - Six Mélodies avec un petit orchestre“ von Hector Berlioz.

Im Juni 2017 widmete sich Jaroussky gemeinsam mit der gefeierten Mezzosopranistin Cecilia Bartoli bei Duo-Abenden frühen Barockarien. Bei der außergewöhnlichen Tournee mit dem Titel „Idolo Mio“ präsentierten die beiden Starsänger eine feine Auswahl von Monteverdis weltlicher Vokalmusik.

Philippe Jaroussky tritt mit den renommiertesten Barockorchestern auf, wie dem Venice Baroque Orchestra, Concerto Köln, Ensemble Matheus, Les Arts Florissants, Les Musiciens du Louvre, Le Concert d’Astrée, Le Cercle de l’Harmonie, Freiburger Barockorchester und Europa Galante unter Dirigenten wie Andrea Marcon, Fabio Biondi, William Christie, Emmanuelle Haïm, René Jacobs, Marc Minkowski, Jérémie Rhorer und Jean-Christophe Spinosi.

Auf der Opernbühne konnte man Philippe Jaroussky u.a. 2012 in der Produktion „Giulio Cesare“ mit Cecilia Bartoli bei den Salzburger Festspielen erleben. Die musikalische Zusammenarbeit mit Cecilia Bartoli zeichnet durch weitere gemeinsame Opernproduktionen sowie die gegenseitige Einladung zu CD-Einspielungen („Farinelli“ bzw. „Mission“) aus. 2015 war Philippe Jaroussky in der Rolle des Ruggiero in Händels „Alcina“ bei den Festspielen Aix-en-Provence zu hören. In der Saison 2016/17 sang er diese Rolle in Zürich.

2013 gewann er zusammen mit dem Ensemble Concerto Köln und dem Sänger Max Emanuel Cencic unter der Leitung von Diego Fasolis den Echo für die „Beste Operneinspielung des Jahres“ (Vinci: Artaserse). Zusammen mit dem Venice Baroque Orchestra und Andrea Marcon war sein Album „Farinelli – Porpora Arias“ für den Grammy Award 2015 nominiert. Ebenfalls 2015 erhielt Philippe Jaroussky den „Händel-Preis“ der Stadt Halle sowie den ECHO Klassik für die Welt-Ersteinspielung von Agostino Steffanis Oper „Niobe-Regina di Tebe“.

Für seine bisher über 25 CD-Veröffentlichungen, die exklusiv bei Erato / Warner Classics erschienen, wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. der Goldenen Schallplatte in Frankreich, Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique, Gramophone Award, Victoire de la Musique, Midem Classical Award, und einem Choc de l’année des französischen Fachmagazins Classica. Die Einspielungen erfolgten in Zusammenarbeit u.a. mit Julia Lezhneva, Diego Fasolis, Jérôme Ducros, I Barocchisti und Concerto Köln.

Vor kurzem wurde ein Herzensprojekt von Jaroussky verwirklicht: Die Akademie Philippe Jaroussky. Diese soll junge, kulturell benachteiligte Musiker durch umfangreichen Unterricht unterstützen. Die Akademie findet in den Räumlichkeiten der La Seine Musicale statt, Paris; ein beeindruckendes neues Musikzentrum, das in Boulogne-Billancourt eröffnet wurde.

Philippe Jaroussky studierte zunächst Violine, Klavier und Komposition an den renommierten französischen Musikakademien von Versailles und Boulogne. Sein Gesangsstudium begann er 1996 bei Nicole Fallien, daran schlossen sich Studien in Alter Musik bei Michel Laplenie und Kenneth Weiss an der Pariser Ecole de Musique National-Régional an.
Die aktuelle Diskografie und Tourdaten finden Sie unter: www.philippe-jaroussky.de.

Saison 2017/2018
Bitte verwenden Sie ausschließlich diese von Weigold & Böhm autorisierte Biographie.

Zukünftige Projekte

03.06.2018 bis 09.06.2018


I Barocchisti
Partner: Philippe Jaroussky - Countertenor
Dirigent: Diego Fasolis

22.07.2018 bis 24.07.2018


Ensemble Artaserse
Partner: Emöke Barath, Sopran
Dirigent: Philippe Jaroussky, Leitung + Countertenor

11.09.2018 bis 18.09.2018


Ensemble Artaserse
Partner: Emöke Barath, Sopran
Dirigent: Philippe Jaroussky, Leitung + Countertenor

01.07.2019 bis 15.07.2019


Ensemble Artaserse
Dirigent: Philippe Jaroussky, Leitung + Countertenor