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  • Jean Rondeau

    Cembalo Künstler Jean Rondeau

Jean Rondeau

Mit gerade einmal 21 Jahren war Jean Rondeau, geb. 1991, einer der jüngsten Gewinner des Cembalo-Wettbewerbs des Musica Antiqua Festivals 2012 in Brügge, sowie Träger des European Union Baroque Orchestra Development Trust Awards, der an die vielversprechendsten jungen Künstler in der Europäischen Union vergeben wird. Er gewann den Zweiten Preis des Cembalo-Wettbewerbs des Prague Spring International Music Festivals, 2013 ernannten ihn die Radios francophones publiques zum „Jungen Solisten 2014“ und im Januar 2015 verliehen ihm die Victoires de la musique classique den Titel "Offenbarung des Jahres" in der Kategorie Instrumentalsolist.

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Bereits vor seinem Studium am Pariser Konservatorium hatte Jean Rondeau zehn Jahre Cembalo-Unterricht bei Blandine Verlet. Neben Cembalo studierte er außerdem Generalbass bei Frédéric Michel und Pierre Trocellier, Orgel bei Jean Galard, Klavier, Jazz und Improvisation bei Sylvain Halevy und Benjamin Moussay sowie Chordirigat bei Didier Louis. Weitere Lehrer waren Olivier Baumont, Blandine Rannou und Kenneth Weiss sowie Carole Cerasi und James Johnstone an der Guildhall School of Music and Drama in London. Zusätzlich studierte er Komposition am Conservatoire à rayonnement régional de Paris (CRR) sowie Musikwissenschaft an der Université Paris-Sorbonne. Bereits während seiner Studienzeit gewann Rondeau mehrere Preise: u.a. den „Prix de clavecin“ mit Auszeichnung am CRR Paris und den „Prix de Basse continue“ am CRR Boulogne. Sein Klavierstudium am Pariser Konservatorium schloss er mit Auszeichnung ab.

Jean Rondeau tritt regelmäßig in ganz Europa und den Vereinigten Staaten auf. Seine Engagements – ob als Kammermusiker oder Solist – führten ihn bereits nach Paris, Siena, Florenz, London, Hatchland, Brügge, Prag, Brüssel, Sofia, Warschau, Montreal und Miami. Jean Rondeau arbeitete wiederholt mit dem Orchester „Les Ambassadeurs“ zusammen und ist Mitglied des Barockensembles „Nevermind“. Er war Gründer des Jazz-Ensembles „Note Forget“, welches ihm als Plattform für seine Jazzkompositionen und -improvisationen diente. Seit 2017 widmet er sich im Trio „Cabane“ seiner Leidenschaft für den Jazz.

Nach erfolgreichen Recital-Debüts in Deutschland in der Saison 2015/16 schlägt sich seine wachsende Popularität sowohl bei jüngerem als auch älterem Publikum auch in den folgenden Saisons in zahlreichen Einladungen nieder: u.a. vom Rheingau Musikfestival, dem Musikfest Bremen, wo er Artist in Residence war, der Philharmonie Essen, den Thüringer Bachwochen und dem Heidelberger Frühling.

Dass er sich als Cembalist nicht allein der Kammermusik verschrieben hat belegen Einladungen einer steigenden Zahl an Orchestern wie dem Stuttgarter Kammerorchester, den Violons du Roy sowie dem Orchestre National de Lille.
Im März 2016 erschien sein Debütalbum „Bach – Imagine“ mit Werken von J.S. Bach bei Erato/Warner Classics in Deutschland. Sein im Februar 2016 in Frankreich erschienenes zweites Album „Vertigo“ hat bereits einen „Diapason d’or“ erhalten und wird im Herbst 2017 auch in Deutschland veröffentlicht. Im März 2017 erscheint sein erstes Ensemble-Album, auf dem er Cembalokonzerte der Bach-Dynastie eingespielt hat.

Jean Rondeau ist Preisträger des Förderpreises 2016, der jährlich vom Musikfest Bremen und Deutschlandfunk vergeben wird. Als Filmkomponist feierte Jean Rondeau im Dezember 2016 sein Debüt: Er schrieb den Soundtrack für den Film „Paula“, der die Malerin Paula Moderssohn-Becker porträtiert (Kinopremiere am 15.12.2016, Regie Christian Schwochow).

Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.jean-rondeau.com/de/

Stand: Saison 2016/17

Zukünftige Projekte

06.09.2017 bis 22.06.2018


Jean Rondeau, Cembalo

14.09.2017 bis 27.04.2018


Ensemble Nevermind
Partner: Jean Rondeau, Cembalo - Anna Besson, Flöte - Louis Crea'h, Violine - Robin Pharo, Viola da Gamba

04.10.2017 bis 07.10.2017


Stuttgarter Kammerorchester
Partner: Jean Rondeau, Cembalo