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Shao-Chia Lü

Der Dirigent Shao-Chia Lü ist ein Meister der Zwischentöne – und ein begnadeter Dirigent. (Süddeutsche Zeitung)

...Am meisten aber überraschte seine sehr straffe und konzeptionell wohlüberlegte Interpretation der siebten Sinfonie von Beethoven, die den Musikern höchste Aufmerksamkeit abverlangte... Keine morgendlichen Wackler trübten das Bild der Aufführung, von der man glauben mochte, der Dirigent überlasse keinen einzigen Takt dem Zufall... Shao-Chia Lü hinterließ ... einen hervorragenden Eindruck. (Harald Budweg – Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Lü’s musical watchfulness is terrier-like in its intensity. He pounces on the dramatic shifts in the score with a seemingly feverish energy. His sense of rhythm is exact and he knows how to signal unerringly each of the many small changes of pace in a thoroughly studied interpretation…he is, and deserves to be, the star of the show.
(Roger Covell – The Sydney Morning Herald – Opening of Opera Australia’s winter season)

... Um so lauter der Jubel über die grandiose musikalische Einstudierung der ‚Jenufa’ unter Shao-Chia Lü…
(Jürgen Kesting – Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Seit 2010 ist Shao-Chia Lü Music Director and Chief Conductor des Taiwan National Symphony Orchestras. Durch seine kreative Programmgestaltung und seine Konzerte auf höchstem musikalischem Niveau hat das Orchester für zunehmendes internationales Aufsehen und Interesse gesorgt. Immer zum Saisonende wird eine Oper konzertant aufgeführt: 2011 Elektra, 2012 Madama Butterfly, 2013 Walküre, 2014 Salome, 2015 Fidelio und 2016 Otello. Im Herbst 2014 trat Shao-Chia Lü darüber hinaus die Stelle des Chefdirigenten des Sønderjyllands Symfoniorkester in Sønderborg (Dänemark) an.

Shao-Chia Lü stammt aus Taiwan. Seine musikalische Ausbildung in Taipeh, später an der Indiana University in Bloomington/USA und an der Hochschule für Musik in Wien, wurde u.a. von drei wichtigen 1. Preisen bei renommierten internationalen Dirigentenwettbewerben (Besançon, Trento, Amsterdam) gekrönt.

Sein Debüt als Konzertdirigent hatte Shao-Chia Lü 1994 mit den Münchner Philharmonikern. Seitdem leitete er wiederholt führende europäische Orchester, wie etwa die Osloer Philharmoniker, das Orchestra Sinfonica di Santa Cecilia Rom, die Münchner Philharmoniker, die Norwegischen und Schwedischen Radioorchester, das Philharmonische Orchester Helsinki, das Royal Liverpool Philharmonic, das Bournemouth Symphony Orchestra, die Gøteborger Symphoniker, das Orchestre National de France, den SWR Stuttgart und das Frankfurter Museumsorchester. Im Oktober 2011 sprang er mit grossem Erfolg für Daniele Gatti kurzfristig beim Royal Concertgebouw Orkest mit Strawinskys „Sacre du printemps“ ein.

In Asien dirigiert Shao-Chia Lü u.a. das NHK Symphony Orchestra, das Tokyo Metropolitan und New Japan Philharmonic Orchestra, sowie das China Philharmonic, Shangahi Philharmonic, das Hong-Kong Philharmonic Orchestra, Seoul Phiharmonic und KBS Symphony Orchestra.
1995 begann er seine Opernkarriere als Erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin. Zahlreiche Gastspiele schlossen sich an, u. a. der English National Opera, dem Théâtre de la Monnaie in Brüssel, den Opernhäusern von Frankfurt, Hamburg und Stuttgart,  sowie der Deutschen Oper Berlin. Des Weiteren ist Shao Chia Lü ein gern gesehener Gast in der Oper Gøteborg in Schweden u.a. mit Parsifal, Katja Kabanova und Tosca und der Opera Australia mit Madame Butterfly, Tosca und La Bohème.

1998 übernahm Shao-Chia Lü die Position des Generalmusikdirektors des Staatsorchesters der Rheinischen Philharmonie Koblenz sowie des Theaters der Stadt Koblenz. Er erhielt 2004 die Peter-Cornelius-Plakette vom Kulturministerium für seine beachtlichen musikalischen Verdienste für das Land Rheinland-Pfalz.

Von 2001 bis 2006 war Lü Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover. Sein hoch sensibles, dramatisches und tiefsinniges Interpretieren der zahlreichen Opern-Produktionen wurde von Kritikern vielfach gelobt. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Aida, Ernani, Le Nozze di Figaro, Jenufa, Vec Makropulos, Fidelio, Turandot, Madame Butterfly, Tosca, Tristan und Isolde, Der fliegende Holländer, Wozzek, Der Rosenkavalier, Elektra, Salome. Im Sommer 2004 erhielt er mit dem Ensemble der Staatsoper Hannover internationale Anerkennung für die Aufführung von Pelléas und Mélisande bei den renommierten Festivals in Wien und Edinburgh.

Stand: Februar 2016

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