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  • Miguel Harth-Bedoya

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Miguel Harth-Bedoya

"Ein Dirigent der eine seltene Raffinesse mit uneingeschränkt intensiver Ausdruckskraft kombiniert"
(The Washington Post)

"Das mitreißende Debüt unterstreicht den Ruf Harth-Bedoyas als einer der aufregendsten jungen Dirigenten auf der internationalen Bühne."
(Plain Dealer – Cleveland)

Miguel Harth-Bedoya ist einer der gefragtesten Dirigenten Amerikas der jüngeren Generation. Die Saison 2016/2017 ist seine vierte als Chefdirigent des Norwegian Radio Orchestra und seine siebzehnte als Chefdirigent des Fort Worth Symphony Orchestra (FWSO), Texas. Zahlreiche Gastdirigate führten ihn zu den führenden US-amerikanischen Sinfonieorchestern.

Miguel Harth-Bedoya hatte bereits weltweite Engagements mit den herausragenden internationalen Orchestern und erhielt Einladungen zu den bedeutendsten Festivals der Klassik. Er arbeitet regelmäßig mit verschiedenen Künstlern zusammen, u.a. mit Sängern wie Renée Fleming und Juan Diego Flórez oder dem Klavierduo Katia und Marielle Labèque.

In der Saison 2015/16 gab er sein Debut in Japan, wo er sowohl das NHK Symphony als auch das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra dirigierte. Zudem war er mit Renée Fleming auf Europatournee, konzertierte mit verschiedenen skandinavischen Orchestern und tourte mit dem Tenor Juan Diego Flórez und dem Orquesta Nacional de España.

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Auch als Operndirigent ist Miguel Harth-Bedoya sehr geschätzt: 2015 dirigierte er die Premiere von Jennifer Higdons erster Oper Cold Mountain an der Oper von Santa Fe. Weitere Opern-Produktionen schließen La bohème an der English National Opera (Regie hatte Jonathan Miller, die Produktion erschien bei Kultur label auf DVD), Der Barbier von Sevilla mit der Canadian Opera Company, Tosca und Ein Maskenball an der Minnesota Opera mit ein, sowie Produktionen von Golijovs Ainadamar mit den Opern Cincinnati, Santa Fe sowie dem New Zealand Festival.

Die umfangreiche Diskographie von Miguel Harth-Bedoya umfasst eine Reihe unterschiedlichster Werke: u.a. erschien 2006 Sentimiento Latino, mit dem Sänger Juan Diego Flórez; 2009 wurde in Zusammenarbeit mit dem Cellisten Yo-Yo Ma und dem Chicago Symphony Traditions and Transformations: Sounds of Silk Road Chicago aufgenommen, die für zwei Grammy Awards nominiert wurde. 2011 folgte Nazareno, mit den Pianistinnen Katia und Marielle Labèque. SUR (2012) ist ein Teil von Harth-Bedoyas Caminos-del-Inka-Projekt. Im gleichen Jahr feierte das Fort Worth Symphony Orchestra sein hundertjähriges Bestehen mit der Weltpremiere Perú Negro von Jimmy López und einer Neuaufnahme Take Six. 2015 entstanden Aufnahmen der Violinkonzerte von Béla Bartók und Felix Mendelssohn-Bartholdy und von sinfonischen Werken des Peruanischen Komponisten Jimmy López sowie Klavierkonzerte von Grieg und Saint-Saëns mit Vadym Kholodenko – Goldmedaillen-Gewinner bei dem 14. Van Cliburn International Piano Competition.

2016 wurde Lutoslawskis Konzert für Orchester und Brahms Streichquartett (Arr. Schönberg) mit dem FWSO herausgebracht. Daran schließt sich die Veröffentlichung des der letzten Teils des Prokofiev-Zyklus zusammen mit dem FWSO zusammen mit Vadym Kholodenko und die CD New South American Discoveries mit dem Norwegian Radio Orchestra.

Der aus Peru stammende Dirigent ist der Begründer und Leiter des Multi-Media-Projekts Caminos del Inka, einer Non-Profit-Organisation, die sich der Aufführung und Verbreitung von Musik beider Teile Amerikas verschrieben hat. In Anlehnung an die Melodien des Inka-Trails beinhaltet Caminos del Inka Orchester- und Kammerorchester-Aufführungen sowie Bildungsprojekte zusammen mit Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, das Philadelphia Orchestra, Seattle Symphony Orchestra, das Boston Symphony Orchestra, Residentie Orchestra in Den Haag, dem Orquesta Sinfónica de Chile, KohoBeat in Helsinki und dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig.

Er schloss sein Studium am Curtis Institute of Music mit dem Bachelor of Music ab und  an der Juilliard School mit dem Master of Music. Weiterhin wurde er von Otto-Werner Müller, Seiji Ozawa und Gustav Meier in Tanglewood unterrichtet. 2002 gewann er den Seaver/NEA Conductors Award. Unter Kurt Masur war er Assistent des New York Philharmonic sowie Gastdirigent der Los Angeles Philharmonic unter Esa-Pekka Salonen. Er war Musikalischer Leiter der Auckland Philharmonia (Neuseeland), Eugene Symphony (Oregon), Lima Philharmonic (Peru) und dem New York Youth Symphony in der Carnegie Hall.

Mehr Informationen unter: www.miguelharth-bedoya.com und www.caminosdelinka.net.

Stand: September 2016

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