Seit seiner Gründung im Jahre 1856 nimmt das Philharmonische Orchester von Monte-Carlo einen bedeutenden Platz in der internationalen Musikwelt ein. Aber nicht nur seine geschichtsträchtige Vergangenheit ist der Grund für seinen großen Namen.
Die große Anzahl seiner weltberühmten Dirigenten ist hier schon von größerer Aussagekraft wie z,B. Toscanini, Mitropoulos, Walter, Richard Strauss, de Sabata und näher unserer Zeit Bernstein, Sawallisch, Kondrachine, Mehta, Kubelik, Sir George Solti, und Maazel….
Unter den Musikdirektoren befanden sich Paul Paray, Igor Markevitch, Lovro von Matacic, Lawrence Foster, James DePreist und Marek Janowski, der im Jahre 2000 die Anzahl seiner Musiker auf 100 gehoben hat. Im Jahre 2008 übernahm Yakov Kreizberg die künstlerische Leitung des Orchesters und wurde Anfang der Saison 2009/2010 auch sein Musikdirektor.
Ob zuerst unter dem Namen Orchestre National de l'Opéra de Monte-Carlo oder (seit 1980) das Philharmonische Orchester von Monte-Carlo genannt, dieses Ensemble des Fürstentums Monaco hatte früher wie heute einen führenden Namen in Bezug auf seine lyrische, choreografische und symphonische Kreativität. Auch auf diesem Gebiet sprechen die Namen der Komponisten für sich, deren Werke in Monte-Carlo zum ersten Mal aufgeführt wurden: Berlioz, Massenet, Saint-Saëns, Fauré, Debussy, Milhaud, Dutilleux, Penderecki, Chaynes, Landowski…
So hat das für seine Dynamik bekannte Orchester zu jeder Zeit Tradition mit Moderne zu verbinden gewusst, was auch zahlreiche Auslandstourneen bewiesen haben – wie z.B. in die Vereinigten Staaten, nach Belgien, Österreich, Großbritannien, Deutschland, Spanien, Japan, Korea, Italien, Slowenien, in die Slowakei und die Schweiz; auch seine Teilnahme an zahlreichen Festivals wie in Dresden, Leipzig, Prag, Montreux, Menton, Aix-en-Provence, Lyon, Lissabon, Ankara und Athen sowie eine Einladung in den Vatikan, um dort ein Weihnachtskonzert zu geben, das weltweit im Fernsehen übertragen wurde. Im Dezember 2003 hat das Orchester zusammen mit dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin und Rundfunkchören aus Berlin und Leipzig das Requiem von Berlioz unter der Leitung von Marek Janowski im Berliner Dom interpretiert, sowie auch im Grimaldi Forum Monaco. 2007 haben sich die beiden Orchester im Rahmen der 150. Geburtstagsfeier der Monte-Carlo Philharmonie wieder getroffen, diesmal für Aufführungen der Gurrelieder von Schönberg. Außerdem hat das Orchester zahlreiche französische und ausländische Auszeichnungen bekommen und Plattenpreise gewonnen.
Das Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo steht unter der Schirmherrschaft von I.K.H. Prinzessin Caroline von Hannover. Während der langen Herrschaft des Fürsten Rainier hat das Orchester Seine persönliche Unterstützung und Förderung genossen; ganz selbstverständlich bewahren Ihm alle Musiker ein ehrendes Andenken. Seit Fürst Albert II Staatsoberhaupt geworden ist, möchten die Philharmoniker mit Seinem Vertrauen und Seiner Achtung ihre Arbeit weiterführen, nämlich mit festem Blick auf die Zukunft die authentische Tradition des Orchesters fortsetzen. Mit Hilfe der Fürstlichen Regierung verfolgt das Philharmonische Orchester von Monte-Carlo eine besonders energische Politik, um seine künstlerische Ausstrahlung zu erweitern.
Das Philharmonische Orchester von Monte-Carlo verfügt über die offizielle Unterstützung der Société des Bains de Mer, der EFG Bank (Monaco) und der Association des Amis de l'Orchestre.
Homepage: www.opmc.mc
Tourneeangebot: Orchestre Philharmonique
de Monte Carlo
Mai 2011
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